Am Sonntagabend verloren die Icefighters mit 9:4 (3:1/4:2/2:1) bei den Hamburg Crocodiles.
Nachdem die Stahlstädter gleich zu Beginn des Spiels eine Strafe überstanden hatten, gab Emilis Alekna den ersten Torschuss auf das Gehäuse von Riku Lindroos ab. In der 6. Spielminute stand Maksym Andriienko völlig frei vor Icefighters-Schlussmann Pablo Schewe und erzielte die 1:0-Führung für das Heimteam. Zwei Minuten später lief David Brozek allein auf das Hamburger Tor zu, scheiterte jedoch an Lindroos. Dieser konnte auch den Nachschuss von Rocco Starkowki nicht entscheidend klären, sodass der Puck dennoch zum 1:1-Ausgleich über die Torlinie rutschte. Der Treffer wurde Alekna gutgeschrieben. In der 10. Minute besaß Brozek die Möglichkeit zur Führung, vergab jedoch. Besser machte es Pascal Heizmann, dessen Schuss ins kurze Eck das 2:1 für die Crocodiles bedeutete (11. Min.). Schewe hielt sein Team anschließend mit Paraden gegen Kevin Grasmik und Markus Lepistö im Spiel. In der 15. Minute hatte Heitmann auf dem rechten Flügel freie Bahn und passte mustergültig in die Mitte zu Filip Kriz, der keine Mühe hatte, auf 3:1 zu erhöhen. Wenig später scheiterte eine schöne Kombination über Brozek, Nikita Kähm und Paul Gänsslen am Hamburger Schlussmann. Mit dem 3:1 ging es in die erste Drittelpause.
Auch der zweite Spielabschnitt begann mit einer Überzahlgelegenheit für die Hausherren. Kriz umspielte Schewe und traf zum 4:1 (22. Min.). Nur anderthalb Minuten später baute Vitalijs Pavlovs mit seinem Treffer zum 5:1 die Führung weiter aus. In dieser Phase fanden die Icefighters kaum Zugriff auf das Spiel.
Das änderte sich nach knapp der Hälfte der Partie. Jannis Bahr schoss auf das Tor der Hanseaten, Lindroos ließ den Puck nach vorne abprallen, und Brozek staubte zum 5:2 ab (29. Min.). Wenig später lief Alekna allein auf das Hamburger Tor zu und legte zurück auf Daniel Herklotz, doch dessen Schuss entschärfte Lindroos. Im direkten Gegenzug traf Pavlovs zum 6:2 (30. Min.).
Die Defensive der Icefighters zeigte an diesem Abend zu viele Nachlässigkeiten, was Leo Prüßner in der 32. Minute mit dem 7:2 bestrafte. Dennoch gaben die Stahlstädter nicht auf. Kapitän Jakob Ceglarski hämmerte den Puck nach Pass von Herklotz vom linken Flügel in den rechten Winkel. Kurz darauf hatte Ceglarski einen weiteren Treffer auf dem Schläger, scheiterte jedoch erneut an Lindroos.
Mit einem 7:2 ging es ins letzte Drittel. Auch eine vierminütige Überzahl brachte keinen weiteren Treffer für die Gäste. Dafür klappte es kurze Zeit später in Unterzahl: Bahr nahm Maß und traf zum 7:4 (50. Min.). Alekna hatte direkt im Anschluss eine weitere gute Gelegenheit, doch erneut blieb der Hamburger Torhüter Sieger.
In der 53. Minute schnürte Kriz mit seinem dritten Treffer den Hattrick und stellte auf 8:4 für das Team von der Elbe. Kähm besaß nach Vorlage von Brozek noch eine gute Möglichkeit zur Ergebniskorrektur. Ein schlechter Wechsel der Icefighters leitete schließlich den 9:4-Endstand ein, den Andriienko mit einem Schuss durch die Schoner von Schewe erzielte (55.).(Text: Christine Schaare)
Tore für Salzgitter: Alekna, Brozek, Ceglarski



