Mit Jannis Bahr verlässt uns ein Spieler der die vergangenen Jahre bei uns maßgeblich mitgeprägt hat. Bereits zur Saison 2019/20 wechselte er aus dem Nachwuchs der Grizzlys Wolfsburg in die Stahlstadt und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil unserer Mannschaft.

Über viele Jahre war Jannis auf und neben dem Eis eine feste Größe im Team. Mit großem Einsatz, Leidenschaft und Teamgeist stand er immer in den Diensten der Icefighters und hat in dieser Zeit zahlreiche gemeinsame Momente mit der Mannschaft und unseren Fans erlebt.

Worte zum Abschied

Zur kommenden Saison werden sich unsere Wege nun trennen. Jannis bedankt sich ausdrücklich bei allen Fans für die Unterstützung in den vergangenen Jahren – sowohl zuhause als auch auswärts. Die gemeinsame Zeit im Trikot der Icefighters wird ihm dabei immer in besonderer Erinnerung bleiben.

Wir bedanken uns bei Jannis für sechs Jahre Einsatz und Engagement für unseren Verein und wünschen ihm für seinen weiteren sportlichen und privaten Weg nur das Beste.

Auch Alex Genze verlässt die Icefighters

Außerdem wird auch Alex Genze in der kommenden Saison nicht mehr für die Icefighters auflaufen. Alex hat uns in der vergangenen Spielzeit mit seinem kurzen Intermezzo unterstützt und sich jederzeit in den Dienst der Mannschaft gestellt. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken und wünschen auch ihm für die Zukunft alles Gute.

Wir legen in der Offensive nach und holen uns reichlich Erfahrung in die Stahlstadt. Mit Stefan Traut verstärkt ab sofort ein routinierter Angreifer den Kader der TAG Salzgitter Icefighters. Der 28-jährige gebürtige Krefelder wechselt vom ESV Bergisch Gladbach zu uns in die Regionalliga Nord und wird künftig eine wichtige Rolle in unserem Sturm einnehmen.

Ausbildung in der Krefelder Talentschmiede

Das Eishockey-Einmaleins lernte Stefan im Nachwuchs der Krefeld Pinguine. Für den Krefelder EV 1981 U23 sammelte er später wertvolle Erfahrung in der Oberliga und entwickelte sich dort sportlich auf hohem Niveau weiter. In den vergangenen Jahren war er anschließend eine feste Größe in der Regionalliga West und stand dabei unter anderem lange für die Ratinger Ice Aliens auf dem Eis.

Routine und Siegermentalität für unser Team

Stefan bringt viel Erfahrung aus dem Seniorenbereich mit in die Kabine. Er kennt die Anforderungen einer langen Saison und weiß genau, worauf es in der entscheidenden Phase ankommt. Er arbeitet konsequent für die Mannschaft. Zudem konnte er in seiner bisherigen Laufbahn bereits eine Meisterschaft feiern und weiß daher ganz genau, was nötig ist, um erfolgreich zu sein.

Ein Gewinn für die Mannschaft

Auch menschlich hat Stefan in den Gesprächen direkt einen sehr positiven Eindruck hinterlassen und passt charakterlich hervorragend in unser Gefüge. Wir sind überzeugt davon, dass er sowohl sportlich als auch als Typ eine echte Bereicherung für uns ist.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit am Salzgittersee und wünschen dir einen erfolgreichen sowie verletzungsfreien Start bei den Icefighters.

Mit Samuel Magat begrüßen wir den ersten Neuzugang für die kommende Saison bei den TAG Salzgitter Icefighters.

Der 22-jährige Stürmer war bereits zum Ende der vergangenen Spielzeit bei uns im Training und konnte dabei einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Mit großem Einsatz und einer starken Arbeitsmoral hat er gezeigt, dass er bereit ist, hart für das Team zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln. Diese Einstellung passt hervorragend zu unserer Mannschaft.

Der Slowake stammt aus der Nachwuchsabteilung des HK Partizanske und sammelte bereits Erfahrung in der dritten Liga der Slowakei sowie in Tschechien.

Wir freuen uns, Samuel künftig im Trikot der Icefighters auf dem Eis zu sehen und wünschen ihm in der Stahlstadt viel Erfolg.

Sieben Jahre lang gehörte Pablo Schewe zum Kader unserer TAG Salzgitter Icefighters.

In der kommenden Saison wird der sympathische Hannoveraner nicht mehr für unser Team zwischen den Pfosten stehen. Über all die Jahre war Pablo ein verlässlicher Teil unserer Mannschaft. Meist als Backup-Goalie im Kader, aber immer mit vollem Einsatz dabei. Bei jedem Training auf dem Eis, im Team geschätzt und jederzeit bereit, wenn er gebraucht wurde. Genau diese Einstellung und seine Verlässlichkeit machten ihn über die Jahre zu einem wichtigen Bestandteil unserer Icefighters.

Zum Abschied richtet Pablo noch einige Worte an Fans und Verein

„Danke an die Fans und den Verein für die vergangenen sieben Jahre in Salzgitter. Es war eine intensive und prägende Zeit mit vielen sportlichen Höhen, aber auch einigen Tiefen. Gerade nach der vergangenen Saison, die nicht unseren eigenen Ansprüchen gerecht wurde, möchte ich mich besonders für eure Unterstützung bedanken.

Ich wünsche dem Verein und euch allen für die Zukunft nur das Beste. Auf Wiedersehen und alles Gute.“

Wir bedanken uns bei Pablo für seinen Einsatz im Trikot der Icefighters über sieben Spielzeiten hinweg und wünschen ihm für seinen weiteren sportlichen und privaten Weg alles Gute.

Die Salzgitter Icefighters überzeugten am Sonntagabend in ihrem letzten Spiel der Saison und sicherten sich einen Punkt gegen den Adendorfer EC. Gegen den Hauptrundenmeister musste sich das Heimteam erst im Penaltyschießen mit 4:5 (3:1/0:2/1:1/0:0/0:1) geschlagen geben. Das Team von Laszlo Csata zeigte vor 356 Zuschauern von Beginn an große Moral.
Bereits in der dritten Spielminute gingen die Stahlstädter in Führung. Paul Gänsslen passte auf den rechten Flügel zu Jakob Ceglarski, der mit vollem Tempo vor das gegnerische Tor zog. Den ersten Versuch konnte David Kovacs noch abwehren, doch mit dem Nachschuss erzielte der Kapitän das 1:0. In der sechsten Minute prüfte zunächst Dennis Szygula Icefighters-Goalie Dennis Korff. Kurz darauf kam Andre Gerartz frei vor dem Tor zum Abschluss – doch auch er scheiterte am starken Schlussmann vom Salzgittersee. Die Heidschnucken drängten auf den Ausgleich, die Icefighters konterten eiskalt: Ilia Martynov erhöhte in der 12. Minute auf 2:0. Die Gäste aus der Lüneburger Heide blieben im Vorwärtsgang. Gerartz nutzte in der 16. Minute einen Abpraller zum 1:2-Anschluss. Doch praktisch im Gegenzug schlugen die Salzgitteraner zurück: Einen Schuss von Verteidiger Vladyslav Shyrin fälschte Gänsslen ebenfalls in der 16. Minute zum 3:1 ab.

Mit dieser Führung ging es ins zweite Drittel. Während die Schiedsrichter verletzungsbedingt gewechselt werden mussten, kamen die Adendorfer mit viel Offensivdrang aus der Kabine. Joni Kuoppala erzielte in der 23. Minute vom rechten Flügel mit einem Schuss ins lange Eck den 2:3-Anschluss. In der 30. Minute rettete Korff stark gegen Dominik Chara, wenig später hatten die Icefighters Glück, als Kyle Brothers nur die Latte traf. Die Gäste hatten nun deutlich mehr Spielanteile und schnürten die Stahlstädter phasenweise in deren Zone ein. Das Heimteam stemmte sich mit großem Kampfgeist dagegen. Ein Defensivfehler der Grün-Weißen ermöglichte Gerartz die nächste Chance, doch erneut blieb Korff Sieger. In der 38. Minute musste sich der Goalie jedoch geschlagen geben: Domantas Cypas traf mit einem Schuss von der blauen Linie zum 3:3-Ausgleich. Auch die Schussstatistik sprach in diesem Drittel klar für die Gäste.

Im Schlussabschnitt kam der AEC erneut mit viel Tempo aus der Kabine. Jesper Ahlgren verbuchte die erste Gelegenheit, im Gegenzug entschärfte der Gästetorhüter einen Konter über Daniel Seibel. Niki Huovinen wurde wenig später sträflich allein gelassen, konnte Korff jedoch weder bei dieser Gelegenheit noch bei einem weiteren Alleingang überwinden. Auf der anderen Seite hatte Nikita Kähm die Chance zur Führung, während Adam Cimrman kurz darauf gegen Gerartz und Chara klärte. In der 51. Minute war es dann soweit: Brothers traf für die Adendorfer nach einem Solo zum 3:4.
Zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde es kurios. Gästetrainer Robert Hoffmann nahm trotz Führung seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Nutznießer war Salzgitters Emilis Alekna, der nach einem Scheibenverlust der Adendorfer ins leere Tor zum 4:4 einschob (59.). Nun setzte auch Csata alles auf eine Karte und nahm Korff für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Es blieb jedoch beim Unentschieden – die Partie ging in die Overtime.

Dort hatte zunächst Cypas mit einem Solo die Chance zur Entscheidung. Auf der Gegenseite verfehlte Aaron Krassmanns Direktabnahme das Tor von Kovacs nur knapp, auch Gänsslen scheiterte mit seinem Versuch. So musste das Penaltyschießen entscheiden.

Hier vergaben die Salzgitteraner Schützen ihre Versuche, während Gerartz auf Seiten des AEC verwandelte und damit den Sieg des Hauptrundenmeisters besiegelte. Die Icefighters verabschiedeten sich mit einem großartigen Auftritt und beeindruckender Moral von ihren Fans in die Sommerpause. (Text: Christine Schaare)

Tore Icefighters: Ceglarski, Martynov, Gänsslen, Alekna

Heute steht für uns das letzte Spiel der Hauptrunde an. In der Eissporthalle am Salzgittersee empfangen wir den Tabellenführer, den Adendorfer EC.

Die sportliche Ausgangslage ist klar: Durch den 4:3-Erfolg des HSV gegen den ECW Sande ist der achte Tabellenplatz rechnerisch nicht mehr erreichbar. Die Tabelle weist uns aktuell auf Rang neun aus.

Die kurzfristigen Entscheidungen rund um die Wertung der witterungsbedingt ausgefallenen Partien und die erneute Umstellung der Tabelle haben bei uns für deutliche Irritation gesorgt. Wir haben diese Entwicklungen zur Kenntnis genommen und werden sie intern sorgfältig bewerten. Eine öffentliche Kommentierung erfolgt an dieser Stelle bewusst nicht.

Unabhängig davon liegt unser voller Fokus auf dem Sportlichen. Wir wollen uns in unserem letzten Hauptrundenspiel nichts vorwerfen lassen und gegen den Spitzenreiter noch einmal eine geschlossene, engagierte Leistung aufs Eis bringen. In unserer Eissporthalle haben wir dem AEC in der Vergangenheit stets Paroli geboten – genau daran wollen wir anknüpfen.

Für uns gilt: Wir werden alles daransetzen, das Spiel erfolgreich zu gestalten – und anschließend mit der gebotenen Sorgfalt prüfen, welche weiteren Schritte angezeigt sind.

Jetzt zählt jedoch zunächst der Sonntagabend. Wir freuen uns auf die Unterstützung unserer Fans und wollen gemeinsam einen kämpferischen Abschluss der Hauptrunde gestalten.

Die Eckdaten zum Spiel:

📅 Datum: Sonntag, 15.02.2026 🕡 Bully: 18:30 Uhr 📍 Ort: Eissporthalle am Salzgittersee 🏒 Paarung: TAG Salzgitter Icefighters – Adendorfer EC

Tickets für unser Heimspiel gegen den AEC sind wie gewohnt online im Ticketshop erhältlich: https://events.vereinsticket.de/svass

Das letzte Wochenende der Regionalliga-Hauptrunde steht bevor und verspricht Hochspannung. Für uns geht es im Fernduell mit dem Hamburger SV um den letzten verbleibenden Playoff-Platz. Während unser kommender Gegner, der Adendorfer EC, noch um die Hauptrunden-Meisterschaft kämpft, konzentrieren wir uns voll auf unser Ziel: den Einzug in die Endrunde.

Die Ausgangslage im Fernduell

Bereits am Freitagabend richten sich unsere Blicke nach Hamburg-Farmsen, wo der HSV den ECW Sande empfängt. Zeitgleich trifft der Adendorfer EC im Topspiel auf die Harzer Falken. Diese Ergebnisse werden die Marschroute für unser Heimspiel am Sonntag maßgeblich mitbestimmen. Klar ist: Sollte der HSV seine Spiele gewinnen, wäre unsere Saison beendet. Dennoch lassen wir uns von Rechenspielen und der nötigen Schützenhilfe nicht beirren. Wir blicken fokussiert auf unsere eigene Leistung gegen den AEC und setzen alles daran, den achten Tabellenplatz zu verteidigen.

Sportliche Fakten und Torverhältnis

Ein Faktor in der Endabrechnung könnte das Torverhältnis werden. Sollten wir am Ende punktgleich mit dem HSV dastehen, spricht die aktuelle Differenz von 13 Toren für uns (HSV -69 / SZ -49). Unabhängig vom Ausgang des Wochenendes ist die Ligazugehörigkeit für die kommende Saison gesichert, da es in diesem Jahr keine Absteiger geben wird. Mit Blick auf die neue Spielzeit konnten wir zudem in dieser Woche wieder einen Testspieler im Training begrüßen, um erste Weichen zu stellen.

Wir brauchen eure Unterstützung!

Um gegen den Tabellenführer bestehen zu können, brauchen wir euch als Rückhalt auf den Rängen. Wir zählen auf euren Support, damit wir gemeinsam alles für die Playoff-Teilnahme in die Waagschale werfen können!

Einstimmung vor der Halle

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Vor Spielbeginn bieten wir Kaltgetränke und Bratwurst direkt vor der Eishalle an – der ideale Treffpunkt, um sich gemeinsam auf den Eishockeyabend einzustimmen.

Die Eckdaten zum Heimspiel:
Datum: Sonntag, 15.02.2026
Bully: 18:30 Uhr
Ort: Eissporthalle am Salzgittersee
Begegnung: TAG Salzgitter Icefighters – Adendorfer EC

Tickets sichern:
Karten sind wie gewohnt über unseren Online-Ticketshop erhältlich: https://events.vereinsticket.de/svass

Nach der bereits ansprechenden Leistung gegen die Crocodiles Hamburg am Freitagabend haben die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntag einen entscheidenden Befreiungsschlag gelandet. Beim ECW Sande setzte sich die Mannschaft von Trainer Laszlo Csata mit 5:2 (3:0, 1:1, 1:1) durch. Nach acht sieglosen Partien in Folge kehrten die Stahlstädter damit zum psychologisch wichtigsten Zeitpunkt in die Erfolgsspur zurück.

Effizientes Startdrittel legt das Fundament

Die Icefighters agierten von Beginn an konzentriert und nutzten ihre Torchancen im ersten Drittel konsequent. Ein Doppelschlag in der 8. und 9. Spielminute durch Adam Cimrman und Jannis Bahr sorgte für eine frühe 2:0-Führung, die den Gastgebern sichtlich den Schwung nahm. Aaron Krassman erhöhte bereits in der 11. Minute auf 3:0. Diese Drei-Tore-Führung ermöglichte es dem Team, aus einer stabilen Defensive heraus zu operieren.

Reaktion auf Anschlusstreffer und technische Unterbrechung

Im zweiten Spielabschnitt wurde der Spielfluss durch einen Defekt an der Plexiglasbande unterbrochen. Die Icefighters ließen sich durch die Zwangspause jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Zwar gelang dem ECW Sande in der 29. Minute der Anschlusstreffer zum 1:3, doch die Antwort der Gäste folgte prompt. Nur eine Minute später stellte Nikita Kähm den alten Abstand wieder her (30.). Gestützt auf eine sehr starke Leistung von Torhüter Dennis Korff, der in den entscheidenden Phasen Ruhe und Sicherheit ausstrahlte, fielen keine weiteren Tore mehr.

Defensive Stabilität im Schlussdurchgang

Im letzten Drittel verkürzten die Gastgeber in der 43. Minute noch einmal auf 2:4. In der Folge verteidigten die Icefighters jedoch diszipliniert. Den Schlusspunkt unter eine geschlossene Mannschaftsleistung setzte Daniel Seibel in der 58. Spielminute mit dem Treffer zum 5:2-Endstand.

Showdown am kommenden Sonntag

Durch den Auswärtssieg wahren die Icefighters ihre Chance auf die Playoffs. Die Entscheidung fällt am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den Adendorfer EC – dann wird sich zeigen, ob die Saison endet oder mit der Playoff-Teilnahme verlängert wird.

Nächste Partie:
Sonntag, 15.02.2026 | 18:30 Uhr | TAG Salzgitter Icefighters vs. Adendorfer EC (Eissporthalle am Salzgittersee)

Am Freitagabend mussten sich die Salzgitter Icefighters den Crocodiles Hamburg mit 3:5 (1:1/2:1/0:2) geschlagen geben. Wie so oft in dieser Saison reichte eine gute Leistung nicht für Zählbares. Neben der erneuten Niederlage schmerzt auch der Sieg des Hamburger SV bei den Weserstars Bremen, denn der direkte Konkurrent im Kampf um den letzten Playoff-Platz ist damit bis auf einen Punkt herangerückt.

Die Gastgeber starteten engagiert in die Partie und zeigten von Beginn an, dass sie die schwache Vorstellung vom vergangenen Wochenende gegen den HSV vergessen machen wollten. Die ersten fünf Minuten gehörten klar den Icefighters. Verteidiger Anton Korneiciuk hatte die erste gute Möglichkeit, wenig später folgte ein verdeckter Schuss von Bohdan Khelemendyk.
Anschließend fanden auch die Hamburger besser ins Spiel. Torhüter Dennis Korff parierte zunächst gegen Max Kotrba und wenig später gegen Routinier Tobias Bruns (7. Min.). Kurz darauf sahen die 332 Zuschauer im Chinadome einen sehenswerten Spielzug über Emilis Alekna und Jakob Ceglarski, doch der Kapitän scheiterte am Crocodiles-Schlussmann Riku Lindroos. Auch Daniel Herklotz blieb nach Zuspiel von Khelemendyk bei einem Alleingang glücklos.
In der 14. Minute nutzten die Icefighters ihre Überzahl: Einen Schuss von Jannis Bahr von der blauen Linie konnte Lindroos noch abwehren, doch Ceglarski verwertete den Nachschuss zur verdienten 1:0-Führung.
Im direkten Gegenzug verhinderte Korff zunächst gegen Maksym Andriienko den Ausgleich. Wenig später spielten die Gäste ihrerseits in Überzahl. Diese war beinahe überstanden, als der Puck unglücklich hinter Korffs Tor von der Bande absprang und direkt vor den Schläger von Miguel Boocks fiel. Der Verteidiger hatte keine Mühe, zum 1:1 einzuschieben (19. Min.). Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

Die Hamburger kamen druckvoll aus der Kabine. Nachdem eine erste Gelegenheit noch entschärft worden war, traf Kotrba in der 22. Minute mit einem platzierten Schuss in den Winkel zur 1:2-Führung. Doch die Stahlstädter zeigten Moral. In Unterzahl bediente Alekna Ceglarski, der Lindroos im Eins-gegen-eins zum 2:2-Ausgleich überwand (25. Min.).
Ein hohes Tempo und Chancen auf beiden Seiten prägten das unterhaltsame Spiel. In der 38. Minute scheiterte Herklotz erneut im Alleingang am Hamburger Torhüter. Besser machte es kurz darauf Alekna, der im Powerplay zur 3:2-Führung traf (40. Min.). Die Icefighters präsentierten sich an diesem Abend besonders in Überzahl stark und effizient.

Mit der knappen Führung ging das Team vom Salzgittersee in den Schlussabschnitt. Erneut kamen die Gäste aggressiver und präsenter aus der Kabine. Die Crocodiles erhöhten den Druck, doch Korff hielt seine Mannschaft mit mehreren Paraden im Spiel. Nach einem harten Einsteigen gegen den Icefighters Torhüter kam es zu einem Tumult, in dessen Folge ein Salzgitteraner auf die Strafbank musste. Die Gäste nutzten das Powerplay und Andriienko erzielte den 3:3-Ausgleich (50. Min.).
Eine weitere Strafzeit gegen die Icefighters unterband deren Offensivbemühungen. Mit großem Kampfgeist verteidigte das Team von Laszlo Csata das Unentschieden, doch kurz nach Ablauf der Strafzeit traf erneut Kotrba zum 3:4 (54. Min.).
Bereits zweieinhalb Minuten vor dem Ende nahm Korff zugunsten eines sechsten Feldspielers Platz auf der Bank. Doch das Risiko zahlte sich nicht aus: Der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Stattdessen machte Ivan Savchenko mit einem Treffer ins leere Tor zum 3:5-Endstand alles klar (60. Min). Am Ende stand für die Icefighters eine weitere bittere Niederlage. (Text: Christine Schaare)

Tore Salzgitter: 2x Ceglarski, Alekna

Die reguläre Saison der Regionalliga Nord geht in die finale Phase. Für uns stehen an diesem Wochenende die letzten beiden Partien der Hauptrunde an: das vorletzte Heimspiel in der Eissporthalle am Salzgittersee sowie der Auswärtsabschluss in Sande.

Die aktuelle Tabellensituation

Vor dem anstehenden Wochenende belegen wir mit 10 Punkten aus 20 Spielen den achten Tabellenplatz bei einem Torverhältnis von 54:104. Unsere kommenden Gegner sind beide in der oberen Tabellenhälfte positioniert: Die Crocodiles Hamburg rangieren mit 38 Punkten auf dem vierten Platz, während der ECW Sande mit 26 Punkten den sechsten Tabellenplatz belegt.

Heimspiel gegen die Crocodiles Hamburg

Am Freitagabend treffen wir um 20:00 Uhr in der Eissporthalle am Salzgittersee auf die Crocodiles Hamburg. Es ist das vorletzte Mal in der laufenden Hauptrunde, dass wir vor eigenem Publikum antreten.

Letztes Auswärtsspiel in Sande

Am Sonntagabend beenden wir die reguläre Saison in der Fremde. Um 19:00 Uhr treten wir beim ECW Sande an. Die Gastgeber weisen derzeit ein Torverhältnis von 82:80 auf. Nach dieser Partie richtet sich der Fokus auf die anstehende Endrunde.

Die Termine im Überblick:

Heimspiel: Freitag, 06.02.2026 | 20:00 Uhr | TAG Salzgitter Icefighters – Crocodiles Hamburg

Auswärtsspiel: Sonntag, 08.02.2026 | 19:00 Uhr | ECW Sande – TAG Salzgitter Icefighters

Tickets für unser Heimspiel am Freitag sind wie gewohnt online im Ticketshop erhältlich: https://events.vereinsticket.de/svass