Foto: Jens Bartels/Archiv

Salzgitter. Die TAG Salzgitter Icefighters holten nach der Niederlage vom letzten Sonntag den nächsten Sieg. Das dritte Aufeinandertreffen mit den Wunstorf Lions endete mit einem 19:1 (7:0, 8:0, 4:1) erneut deutlich. Dabei reiste der Aufsteiger mit lediglich elf Feldspielern an und hatte dem ebenfalls dezimierten Team von Radek Vit und Sascha Pelikan am Freitagabend wenig entgegenzusetzen.

Hoher Sieg trotz fehlender Leistungsträger

Mit diesem Ergebnis rangieren die Stahlstädter auch nach dem 10. Spieltag weiterhin auf Platz eins in der Tabelle. Salzgitter – ohnehin personell anschgeschlagen – musste in diesem Spiel zusätzlich auf Daniel Herklotz und Christian Pelikan verzichten, die beruflich verhindert waren. Personelle Unterstützung gab es immerhin von Yannik Göpel aus dem Wolfsburger Nachwuchs, der bereits seit zwei Wochen auf dem Salzgitteraner Eis mittrainiert.

Die Hausherren – trotz allem in der Favoritenrolle – machten nach nur wenigen Minuten klar, wer das Sagen hat, dominierten Drittel eins mit 7:0 und Drittel zwei mit 8:0, bevor es im Schlussabschnitt nicht mehr ganz so rund lief. Ärgerlich: Mit Jakob Ceglarski verletzte sich ein weiterer Spieler, der mindestens am Sonntag ausfällt.

Schewe und Schoch teilen sich den Kasten

Das Trainer-Duo nutzte das Spiel auch als Vorbereitung für Sonntag und auch dafür, den Backup-Goalies Pablo Schewe und René Schoch etwas Spielzeit zu geben und sie damit auch für den Einsatz im Training zu belohnen. Schewe spielte die ersten 30 Minuten, Schoch die zweiten.

„Insgesamt sehr zufrieden“

„Wir waren von Anfang an konzentriert und haben unsere Aufgaben, die wir uns vorgenommen hatten gut umgesetzt. Im letzten Drittel haben wir dann etwas nachgelassen. Das haben wir natürlich angesprochen, aber bei einer 15:0-Führung ist manchmal die Luft eben auch etwas raus. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden. Für Pablo und René war es wichtig, Spielpraxis zu sammeln. Wir wissen, dass wir uns auf beide verlassen können, wenn Dennis mal ausfällt – heute konnten sie sich zeigen. Auch Yannik hat seine Aufgabe gut erledigt und Fortschritte gemacht. Ich denke, er wird uns langfristig unterstützten können. Einzig ärgerlich ist Jakobs Verletzung. Da hoffen wir dass er nicht langfristig ausfällt“, resümierte Vit nach dem Spiel.

Statistik

Tore: 1:0 (05:33) Kirill Borisov (Cermak, Kreismer), 2:0 (06:28) Adam Strakos (Müller), 3:0 (08:52) Tobias Kreismer (Pape), 4:0 (09:51) Adam Strakos (Siglreithmaier, Vit), 5:0 (11:16) Lukas Vit (Müller, Cermak/PP1), 6:0 (11:37) Thomas Pape (Ceglarski, Löwing), 7:0 (18:09) Tobias Kreismer (Cermak), 8:0 (21:39) Tomas Cermak (Müller/PP1), 9:0 (23:39) Lukas Vit (Borisov), 10:0 (24:15) Adam Strakos (Pape, Vit), 11:0 (26:15) Adam Strakos (Cermak), 12:0 (31:47) Jakub Müller (Pape/SH1), 13:0 (33:38) Tobias Kreismer (Pape), 14:0 (37:52) Adam Strakos (Müller), 15:0 (39:01) Tomas Cermak, 16:0 (47:37) Adam Strakos (Kreismer/SH1), 17:0 (51:20) Jannis Bahr (Pape, Strakos), 18:0 (52:05) Harijs Bersevics (Cermak), 19:0 (54:34) Adam Strakos (Müller, Cermak), 19:1 (54:34) Arne Schneekönig (Rutz)

Foto: Jens Bartels/Archiv

Sande/Salzgitter. Am 9. Spieltag der Regionalliga Nord unterlagen die TAG Salzgitter Icefighters beim ECW Sande mit 4:3 (2:1, 0:0, 2:2). Für das Team von Radek Vit und Sascha Pelikan war es am Sonntagabend erst die zweite Niederlage der laufenden Saison. Aufgrund der Tordifferenz verbleiben die Stahlstädter an der Tabellenspitze.

Spannung bis zur letzten Minute

Es war ein Spieltag unter schwierigen Voraussetzungen, denn die Salzgitteraner konnten in den vergangenen Wochen aufgrund zahlreicher Ausfälle nicht wie gewünscht trainieren. Sande, mit einer drastischen Niederlage gegen die Falken zwei Tage zuvor, zeigte sich siegeshungrig – und erzielte auch den ersten Treffer (16.). Darauf hatten die Icefighters noch eine schnelle Antwort parat, als Kirill Borisov nicht lange darauf den Spielstand egalisierte (19.). Dennoch musste man mit einem 2:1-Rückstand (20.) in die erste Pause.

Nach einem für die Anzeigetafel ereignislosem Mittelabschnitt, erhöhte Sande in der 53. Minute auf 3:1. Per Doppelschlag von Thomas Pape und Jakub Müller (55., 56.) brachte sich Salzgitter wieder in die Partie und hielt die Spannung bis zur letzten Minute aufrecht. 35 Sekunden vor Schluss machten die Jadehaie im Powerplay den Traum von der Overtime mit dem 4:3 (60.) zunichte.

„Darf einer Spitzenmannschaft nicht passieren!“

„Es war ein sehr intensives Spiel in das wir nicht gleich gut reingefunden haben. Wir hatten zu viele Scheibenverluste, haben unser Tempo nicht gut genutzt und auch die Möglichkeiten nicht gut ausgespielt. Im zweiten Drittel haben sich beide Mannschaften bei den wenigen Chancen weitestgehend neutralisiert. In das letzte Drittel sind wir zwar besser reingekommen, haben da aber zu einfache Tore kassiert weil wir defensiv nicht gut gearbeitet haben. Nachdem wir wieder rangekommen waren, hat uns eine dumme Strafe mindestens einen Punkt gekostet, den wir in der Verlängerung dann sicher gehabt hätten. Sowas darf einer Spitzenmannschaft nicht passieren und das werden wir aufarbeiten müssen!“, sagt Vit nach dem Spiel.

Statistik

Tore: 1:0 (15:54) Vladislavs Barkovskis (Tretjakovs, Mamajs), 1:1 ( 18:55) Kirill Borisov (Cermak), 2:1 (19:40) Vladislavs Barkovskis (Maier), 3:1 (52:14) Vladislavs Barkovskis (Tretjakovs, Zubulis), 3:2 (54:43) Thomas Pape (Borisov, D. Herklotz/PP1), 3:3 (55:30) Jakub Müller (Cermak, Strakos), 4:3 (59:25) Artjoms Tretjakovs (Maier, Vibans/PP1)

Foto: AB Blickfang/Archiv

Salzgitter. Mit einem 7:3 (0:0, 1:0, 6:3) gewannen die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntagabend auch gegen die Weserstars Bremen und holen damit den dritten Sieg in Folge. Vor dem spielfreien Wochenende stehen den Stahlstädtern nach dem 8. Spieltag der Regionalliga Nord nun 7 Siege aus 8 Partien und weiterhin die Tabellenführung zu Buche.

Entscheidung erst im letzten Drittel

Ungewohnterweise dauerte es fast die halbe Spielzeit, bis der erste Treffer fiel. Erst in der 34. Minute erlöste Liga-Topscorer Tomas Cermak die Fans und sein Team mit dem 1:0, welches bis zur zweiten Pause Bestand hatte. So begann das eigentlich Toreschießen erst im letzten Abschnitt. Dort gingen die Hausherren zunächst klar in Führung. Die Weserstars zündeten ihre Offensivkraft erst spät und kamen zwischenzeitlich auf 6:3 heran. Zu diesem Zeitpunkt war eine Wende für die Gäste jedoch nicht mehr möglich. Den Schlusspunkt setzte wiederum Cermak mit dem 7:3 (60.) in der allerletzten Sekunde.

„Ein Arbeitssieg, der uns drei Punkte eingebracht hat“

„Das war ein ziemlich hartes Stück Arbeit! An sich haben wir kein wirklich gutes Spiel gemacht, da waren relativ viele Fehler drin. Es fehlte auch an Kraft und Konzentration. Wenn wir das Tempo angezogen haben und die Scheibe haben laufen lassen, dann hatten wir auch das Übergewicht – das passierte aber zu selten. Am Ende war es Arbeitssieg, der uns drei Punkte eingebracht hat und wir auch Glück, dass uns Dennis Korff so gut im Spiel gehalten hat. Wir werden in den nächsten zwei Wochen versuchen, wieder Ordnung reinzubringen, denn mit der Leistung wird es schwer im nächsten Spiel gegen Sande zu bestehen!“, lautete Coach Vits ernüchterndes Fazit.

Statistik

Tore: 1:0 (33:54) Tomas Cermak (Strakos), 1:1 (42:56) Andrew McPherson (Glulchia, Holm), 2:1 (47:07) Daniel Herklotz (Pape), 3:1 (47:50) Lukas Vit (Löwing, Kreismer), 4:1 (49:37) Daniel Herklotz (Pelikan), 5:1 (51:07) Jakub Müller (Strakos, Cermak), 5:2 (52:16) Matthias Krüer (Lütjen, Hanewikel), 6:2 (53:11) Adam Strakos (Müller, Cermak), 6:3 (57:36) Noah Holm (Gluchich/PP1), 7:3 (59:59) Tomas Cermak (Strakos, Müller)

 

Foto: Jens Bartels/Archiv

Mellendorf/Salzgitter. Die TAG Salzgitter Icefighters holten am Samstagabend die nächsten drei Punkte. Das Team von Radek Vit und Sascha Pelikan entschied auch das zweite Aufeinandertreffen mit den Wunstorf Lions klar für sich. Der Endstand am 7. Spieltag lautete 1:9 (0:6, 1:3, 0:0) aus Sicht der Gastgeber.

Icefighter starten gut und schalten auf Sparflamme

Auch in dieser Partie fielen die ersten Treffer früh, sodass das Spiel beim Stand von 0:4 in der 7. Spielminute praktisch schon entschieden war. Mit zwei weiteren Toren ging es in die erste Pause, nachder sich der Torregen erstmal legte. Die Lions sicherten sich mit dem 1:6 (23.) zumindest den Ehrentreffer – Salzgitter legte bis zur zweiten Sirene noch dreimal nach. Im Schlussabschnitt setzten die Stahlstädter auf Kräfte sparen für das Sonntagsspiel, Tore fielen so keine mehr.

„Wir haben ein starkes erstes Drittel hingelegt und dann im weiteren Verlauf immer mehr einen Gang zurückgeschaltet, um Kräfte für das morgige Spiel zu sammeln. Wir haben drei Punkte geholt und konzentrieren uns nun auf die nächste Aufgabe“, so Vit nach der Partie

Statistik

Tore: 0:1 (02:26) Kirill Borisov (Cermak, Müller), 0:2 (03:38) Adam Strakos (Vit, Cermak), 0:3 (05:39) Jannis Bahr (Borisov), 0:4 (06:02) Christian Pelikan (Bersevics), 0:5 (11:56) Tomas Cermak (Löwing, Siglreithmaier), 0:6 (15:24) Adam Strakos (Cermak, Siglreithmaier), 1:6 (22:45) Maik Gatzka (Bigus), 1:7 (23:32) Maximilian Rötsch (Kreismer, Müller), 1:8 (31:31) Tomas Cermak (Müller, Vit), 1:9 (35:50/) Daniel Herklotz (Bahr/PP1)

Foto/Archiv: Jens Bartels

Timmendorf/Salzgitter. Mit einem 2:8 (1:4, 1:1, 0:3) nahmen die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntagabend den nächsten Sieg mit nach Hause. Am Timmendorfer Strand holte das Team von Radek Vit und Sascha Pelikan den fünften Sieg im sechsten Spiel und verteidigt auch weiterhin die Tabellenspitze in der Regionalliga Nord.

Dezimierte Icefighters bleiben auf Kurs

Dabei begann der Tag mit wenig guten Neuigkeiten. Bis zur Abreise gesellten sich weitere Spieler in das Lazarett der Stahlstädter, sodass nur noch zwölf Feldspieler mit in den Norden fahren konnten. Doch von konditionellen Problemen war keine Spur. Nach knappen zehn Minuten stand nach einem Doppelschlag von Adam Strakos und Tomas Cermak ein 0:2 (10.) zugunsten der Gäste auf der Anzeigetafel, Jakub Müller und abermals Cermak legten wenige Minuten später das 0:4 (16.) mit dem nächsten Doppelschlag oben drauf. Timmendorf erzielte kurz vor der ersten Pause den Anschlusstreffer (19.).

Nach Strafzeitdebakel übernimmt Salzgitter wieder

Im Mittelabschnitt bestimmte Härte das Spiel, aus der unter anderem drei Spieldauerdisziplinarstrafen resultierten, Tore hingegen waren rar gesät. Die Beachdevils verkürzten auf 2:4 (38.), Cermak stellte mit dem 2:5 (39.) immerhin den alten Abstand wieder her. Das Schlussdrittel gehörte dann wieder komplet dem Vit-Team, nachdem Cermak schon fast aus der Kabine heraus auf 2:6 (41.) stellte. Strakos ließ es zweienhalb Minuten vor Schluss zum 2:7 (58.) krachen, Tobias Kreismer machte mit dem 2:8 (60.) den Deckel drauf.

„Haben die Aufgabe gut gelöst und auch in der Höhe verdient gewonnen“

„Wir haben die Aufgabe gut gelöst und auch in der Höhe verdient gewonnen und das obwohl wir mit zwölf Leuten angefangen und mit zehn aufgehört haben. Der Gegner hat sich mit den Strafen aber auch selbst ein bisschen geschwächt“, resümiert Vit, der sich ein früheres Eingreifen der Unparteiischen gewünscht hätte. „Wir haben drei Punkte geholt und viele Tore geschossen – fertig! Jetzt bereiten wir uns auf die beiden letzten Spiele vor dem spielfreien Wochenende vor.“

Statistik

Tore: 0:1 (09:29) Adam Strakos (Müller, Cermak), 0:2 (09:52) Tomas Cermak, 0:3 (14:33) Jakub Müller (Cermak), 0:4 (15:59) Tomas Cermak (Müller, Vit/PP1), 1:4 (18:53) Colin Whitt (Zobel, Röhrl/PP1), 2:4 (37:32) Kristofers Bite (Viitanen/PP1), 2:5 (38:34) Tomas Cermak (Strakos, Müller), 2:6 (40:48) Tomas Cermak (Müller/SH1), 2:7 (57:32) Adam Strakos (Cermak, Müller), 2:8 (60.) Tobias Kreismer (D. Herklotz)

 

 

Foto: Jens Bartels

Salzgitter. Mit dem knappsten Ergebnis, welches man im Eishockey erzielen kann, unterlagen die TAG Salzgitter Icefighters am Freitagabend gegen die Harzer Falken. Nach einer engen und umkämpften Partie musste sich das Team von Radek Vit und Sascha Pelikan am 5. Spieltag mit 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) geschlagen geben. Die Tabellenführung der Regionalliga Nord bleibt den Stahlstädtern jedoch erhalten.

Spannend bis zur letzten Minute

Salzgitter kam, wie aus den letzten Spielen gewohnt, mit viel Angriffsdruck auf das Eis, konnte sich diesmal jedoch keine frühe Führung erspielen. Der Gegner aus Braunlage versuchte mit allen Mitteln Einhalt zu gebieten und zeigte sich auch selbst viel in der Offensive. Bestens aufgelegte Torhüter machten es beiden Mannschaften über die gesamte Partie zusätzlich schwer, Tore zu erzielen. Den Falken allerdings gelang nach exakt zehn abgelaufenen Minuten der einzige Treffer des Abends. Im weiteren Verlauf sahen die zahlreichen Zuschauer ein Spiel, in dem es rauf und runter ging und welches bis zur letzten Minute offen blieb. Knapp zwei Minuten vor dem Spielende verpassten die Icefighters die Chance – mit Extraattacker und einem Spieler mehr durch eine Strafe des Gegners – die Partie in die Verlängerung zu bringen.

„Absolut hochwertiges Eishockeyspiel!“

„Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft, am Ende entscheiden aber die Tore und da war Braunlage nunmal ein Tor besser. Wir haben auf jeden Fall ein gutes Spiel abgeliefert und uns auch die Möglichkeiten rausgespielt. Heute fehlte uns vielleicht auch ein Quentchen Scheibenglück. Leider hatten wir einen Wechsel bei dem wir nicht aufgepasst haben und so kam dann der Gegentreffer. Das ist schon ärgerlich wenn man so viel investiert und dann ohne Punkte da steht. Insgesamt war es ein absolut hochwertiges Eishockeyspiel beider Mannschaften“, sagt Radek Vit nach dem Spiel und betont weiter: „Es war ein geiles Derby mit einer großartigen Stimmung, aber was wirklich ärgerlich ist, waren die beleidigenden Gesänge der Fans, egal von welcher Seite. Das hat im Eishockey nichts zu suchen und ist nicht zu akzeptieren! Es war ein tolles Spiel und wir haben es sportlich verloren.“

Statistik

Tore: 0:1 (10:00) Filip Mrava (Ehmann, Nagy)

Foto: Jens Bartels

Salzgitter. Der Saisonstart der TAG Salzgitter Icefighters läuft weiterhin nach Maß! Am Sonntagabend bezwang das Team von Radek Vit und Sascha Pelikan am 4. Spieltag den Hamburger SV klar mit 8:1 (4:0, 2:0, 2:1). Damit verteidigen die Stahlstädter auch weiterhin die Tabellenspitze der Regionalliga Nord.

Icefighters übernehmen schnell das Kommando

Salzgitter kam wieder mit viel Angriffsdruck auf das Eis und setzte den gegnerischen Kasten minutenlang unter Dauerfeuer. Daraus resultierten bis zum Drittelende insgesamt vier Treffer. Etwa ab der 15. Spielminute kam dann auch der HSV etwas besser rein, da sich im Spiel der Hausherren Nachlässigkeiten einstellten. Die zogen sich weiter durch die Partie, sodass Vit im Mittelabschnitt eine ungewohnt frühe Auszeit nahm. Immerhin sorgte man bis zur zweiten Pause für zwei weitere Treffer und hatte das Spiel beim Stand von 6:0 (34.) praktisch schon entschieden. Im Schlussdrittel kam der HSV noch zu einem Ehrentreffer (49.) – Salzgitter netzte zwei weitere Male zum Endstand von 8:1 ein.

„Die ersten 15 Minuten waren super“

„Die ersten 15 Minuten waren super, dann haben wir wieder angefangen zu übertrieben, waren nicht konzentriert und haben unsere Aufgaben vernachlässigt. So kam dann auch der Gegner besser in das Spiel und das hat sich schon ein bisschen durch die Partie gezogen – deshalb habe ich auch die Auszeit genommen. Das ist das Gefährliche: Wir haben nun ein gutes Selbstbewusstsein und dann schleicht sich im Kopf eine kleine Nachlässigkeit ein, wo man meint dass es nur noch nach vorne läuft und man hinten nichts mehr machen muss. Das kann auch mal schnell nach hinten losgehen. Gegen Braunlage müssen wir das unbedingt abstellen!“, betonte Vit nach dem Spiel.

Statistik

Tore: 1:0 (01:47) Kirill Borisov (D. Herklotz, Rötsch), 2:0 (05:35) Adam Strakos (Vit, Cermak), 3:0 (12:44) Tomas Cermak (Strakos, Müller), 4:0 (18:11) Jakob Ceglarski (Strakos, pape/PP1), 5:0 (30:01) Tomas Cermak (Strakos, Müller), 6:0 (33:15) Tomas Cermak (Müller/SH1), 6:1 (48:10) Ivan Savchenko (Haffke/PP1), 7:1 (50:55) Jannis Bahr (D. Herklotz, pape), 8:1 (53:58) Christian Pelikan (D. Herklotz, Ceglarski/PP1)

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Foto/Archiv: Jens Bartels

Adendorf/Salzgitter. Die TAG Salzgitter Icefighters setzten ihre Siegesserie auch am 3. Spieltag der Regionalliga Nord fort. Das Team von Radek Vit und Sascha Pelikan gewann am Freitagabend beim Adendorfer EC mit 3:5 (1:0, 1:3, 1:2) und bleibt damit weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Erste Führung für Adendorf

Das Spiel, welches insgesamt auch von physischer Härte geprägt war, begann mit viel Tempo von beiden Teams. Die Kontrahenten schenkten sich wenig, so blieb die Parte zunächst auch ohne Treffer. Erst in der 15. Minute schlug nach einer Nachlässigkeit seitens der Stahlstädter zum ersten Mal ein. Die Gastgeber trafen zum 1:0 und nahmen dies auch mit in die Pause. In dieser nordete Vit seine Mannschaft ein, die umso stärker in das zweite Drittel startete.

Icefighters drehen das Spiel

Dennoch dauerte es fast bis zur Spielmitte, bis Tomas Cermák den Spielstand egalisierte (29.). Doch der AEC kam wieder und stellte mit dem 2:1 (35.) den alten Abstand wieder her. Diesmal war es Adam Strakos, der für den nächsten Ausgleich sorgte (38.). Jakub Müller schoss sein Team im Powerplay nur wenige Sekunden vor der zweiten Pause zur 2:3-Führung (40.). Im Schlussabschnitt setzten die Gäste ihr gutes Spiel fort. Cermák erzielte im Alleingang das 2:4 (46.) und sorgte nach dem zwischenzeitlichen 3:4 (48.) auch für den 3:5-Endstand (53.).

„Haben unsere Möglichkeiten genutzt“

„Im ersten Drittel zeigten beide Mannschaften ein richtig hohes Tempo, das war schon ein geiles Spiel von beiden Teams. Wir haben das gut gemacht, haben gut verteidigt und hatten eine gute Aufteilung. Hier und da gab es leichte Abspielfehler, da waren wir manchmal zu risikoreich unterwegs. Wir hätten die Scheibe etwas besser aus unserem Drittel bringen können. Beim Gegentor haben wir einfach nicht gut verteidigt. Danach haben wir die Tore aus unseren Möglichkeiten gemacht und das auch im Schlussdrittel fortgesetzt. Da hatten wir das Spiel gut unter Kontrolle, auch wenn wir schon hier und da unnötig was zugelassen haben. Am Ende war das aber ein verdienter Sieg, weil wir unsere Möglichkeiten genutzt haben. Da muss man fairerweise sagen, dass es anders hätte ausgehen können, wenn Adendorf mehr aus seinen Chancen gemacht hätte“, sagt Vit.

Statistik

Tore: 1:0 (14:58) Domantas Cypas (Kulabukhov, Salfeld), 1:1 (28:10) Tomas Cermak (Strakos, Herklotz), 2:1 (34:22) Kamil Hajsman (Petersen, Tomecko), 2:2 (37:32) Adam Strakos (Borisov, Vit/ PP1), 2:3 (39:57) Jakub Müller (Strakos, Cermak/PP1), 2:4 (45:00) Tomas Cermak, 3:4 (47:53) Dmytro Demianiuk (Saitov, Salfeld), 3:5 (52:58) Tomas Cermak (Strakos)

Foto: Jens Bartels

Salzgitter. Mit einem 24:0 (8:0, 6:0, 10:0) gewannen die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntagabend am 2. Spieltag der Regionalliga Nord mehr als deutlich und sind damit Tabellenführer in der noch jungen Saison. Für den Gegner, den Aufsteiger Wunstorf Lions, war es bereits die vierte Niederlage im vierten Spiel.

Wunstorf reiste mit deutlichen Niederlagen im Gepäck an

Dabei ging das Team um das Trainerduo Radek Vit und Sascha Pelikan angesichts der bislang deutlichen Niederlagen der Lions favorisiert in die Partie. Der Mannschaft aus der Region Hannover standen bis zum gestrigen Tage eine 4:9-Niederlage gegen den HSV und ein 3:16 in Bremen zu Buche. Erst am Samstagabend wurde man von Adendorf dann auch noch mit einem 1:16 abgefertigt und hatte dieses Spiel noch in den Beinen. Dennoch warnten die Coaches im Vorfeld vor zu viel Siegessicherheit.

Icefighters entscheiden das Spiel nach wenigen Minuten

Diese Bedenken erledigten sich schnell. Die Stahlstädter eröffneten das Torfestival in Minute vier und sorgten in weniger als 120 Sekunden bereits für das vorentscheidende 3:0. Bis zum Drittelende schlug die Scheibe weitere fünf Male im gegenerischen Netz ein. Im zweiten Abschnitt ging es nicht ganz so drastisch zu. Salzgitter ließ es ein wenig schleifen und erzielte so „nur“ sechs Treffer. Mit voller Konzentration ging es dann in das abschließende Drittel, in dem die Icefighters nochmal alles reinlegten und es ganze zehn Mal krachen ließen. Wunstorf kam über die gesamte Spielzeit nur vereinzelt zu Gelegenheiten, die jedoch nur sehr selten wirklich gefährlich wurden.

„War wichtig zu einhundert Prozent da zu sein“

„Uns war natürlich bewusst, dass Wunstorf schon ein leichterer Gegner ist und dass die bisher schon viel kassiert haben. So war es natürlich umso wichtiger, unser Spiel durchzuziehen und dafür zu sorgen dass Defensive, Zuordnung und Zweikämpfe zu einhundert Prozent passen. Das ist manchmal nicht einfach wenn man so hoch führt und das haben wir im zweiten Drittel gemerkt, da war unser Spiel dann etwas zerfahren. Das ist aber auch menschlich, dass die Konzentration in so einer Situation dann auch mal nachlässt. Wir waren dann zu verspielt und haben es auch zu oft über Einzelaktionen versucht. Sowas kann uns beim nächsten Spiel in Adendorf allerdings weh tun! Im letzten Drittel haben wir das abgestellt und waren wieder fokussiert“, kommentiert Vit den Spielverlauf.

„Habe großen Respekt vor Wunstorf!“

„Natürlich spielte es auch eine Rolle, dass die Lions das 1:16 vom Samstag in den Beinen hatten. Wenn du dir dann was vorgenommen hast und nach dem ersten Drittel 0:8 hinten liegst, ist das auch eine Kopfsache, dann bist du niedergeschlagen und die Beine spielen nicht mehr so gut mit. Ich habe die Wunstorfer nach dem Spiel noch in der Kabine besucht und denen gesagt, dass sie den Kopf nicht hängen lassen sollen. Sie müssen weiter hart arbeiten und dann wird das schon. Wir haben uns vor zehn Jahren auch einige Klatschen eingefangen und die Liga hat sich brutal gut entwickelt. Für sie ist es ein harter Weg und ich habe großen Respekt davor, dass sie die Herausforderung angenommen haben. In so einer Situation muss man den Kopf oben halten und darf den Fokus und den Mut nicht verlieren“, zollt der Cheftrainer dem Gegner seinen Respekt.

Statistik

Tore: 1:0 (03:31) Jakub Müller (Cermak, Strakos), 2:0 (04:45) Jakub Müller (Strakos, Cermak), 3:0 (05:12) Adam Strakos (Cermak, Müller), 4:0 (10:05) Ron Friedrich (Rötsch, Müller), 5:0 (11:22) Daniel Herklotz (Pape, Ceglarski), 6:0 (11:43) Daniel Herklotz (Bahr, Ceglarski),  7:0 (13:10) Adam Strakos (Cermak, Müller), 8:0 (19:54) Thomas Pape (D. Herklotz, Ceglarski), 9:0 (24:51) Christian Pelikan (Rötsch, Engel), 10:0 (26:13) Daniel Herklotz (Koch, Ceglarski), 11:0 (27:11) Tomas Cermak (Vit, Kreismer), 12:0 (30:11) Tobias Kreismer (Müller, Vit), 13:0 (30:24) Jannis Bahr (Pape, Strakos), 14:0 (35:56) Jakob Ceglarski (Herklotz, Borisov/PP1), 15:0 (43:03) Tomas Cermak (Vit, Strakos/PP1), 16:0 (48:43) Jakub Müller (Strakos, Cermak), 17:0 (50:19) Tobias Kreismer (Pape), 18:0 (52:16) Christian Pelikan (Rötsch), 19:0 (55:09) Tomas Cermak (Strakos, Rötsch), 20:0 (55:09) Christian Pelikan (Engel, Borisov), 21:0 (56:37) Tomas Cermak (SH1), 22:0 (58:21) Jakob Ceglarski (Herklotz, Koch), 23:0 (58:44) Tomas Cermak (Borisov, Engel), 24:0 (59:36) Jakub Müller (Strakos, Cermak)

Foto/Archiv: Jens Bartels

Salzgitter. Viel besser hätte der Saisonstart für die TAG Salzgitter Icefighters eigentlich nicht laufen können. Die Stahlstädter gewannen ihr erstes Saisonspiel am Sonntagabend gegen den CE Timmendorfer Strand souverän mit einem Endstand von 9:2 (3:0, 4:2, 5:0). In eigener Halle kam das Team von Radek Vit und Sascha Pelikan mit zwei schnellen Treffern gut rein und drehte am Ende nochmal richtig auf.

3:0 nach 12 Minuten

Nach einem Blitzstart blickte man bereits in Minute 12 auf einen komfortablen 3:0-Vorsprung, den die Neuzugänge Thomas Pape (2.), Adam Strakos (4.) und Tomas Cermák (12.) erzielten. Dabei profitierte Salzgitter auch von zwei Strafen der Beachdevils. Im Mittelabschnitt wendete sich das Blatt. Das Team vom Salzgittersee verlor seine Linie und ließ den Gegner – diesmal durch eigene Strafen – in das Spiel kommen. Timmendorf ließ sich nicht lange bitten und verkürzte den Abstand gleich zweimal, für die Icefighters traf nur Jakob Ceglarski (29.).

Cermák mit lupenreinem Hattrick

So ging es mit dem Zwischenstand von 4:2 in die Kabine, aus der die Gastgeber konzentriert wiederkamen und schon nach wenigen Sekunden das Spiel an sich rissen. Cermák legte innerhalb von knapp sieben Minuten einen lupenreinen Hattrick (41., 47., 48.) hin. Nach dieser Vorentscheidung nagelten Roman Löwing (52.) und Daniel Herklotz jeweils im Powerplay das 8:2 und 9:2 in die Maschen.

Schewe bestreitet erstes komplettes Regionalligaspiel

Ein besonderes Debüt gab es für Torhüter Pablo Schewe, der in Vertretung von Dennis Korff zwischen den Pfosten stand. Für Schewe war es das erste komplette Regionalligaspiel. „Pablo hatte in der Vorbereitung gute Leistungen gezeigt, sich den Einsatz damit verdient und diese Chance auch sehr gut genutzt“, betont Vit. Außerdem ließ das Trainer-Duo Laurens Koch aus der U23-Mannschaft auflaufen. „Laurens hat mit uns bereits trainiert und wir wollen ihm immer wieder mal Einsätze geben und schauen wie er sich entwickelt“, so der Coach weiter.

„Absolut verdienter Sieg!“

„Wir haben das Spiel gut angefangen, vor allem in der Defensive. Vorne waren wir zwar effizient, haben uns aber zunächst schon etwas schwer getan. Im zweiten Drittel haben wir unsere Aufgaben vernachlässigt und wollten unser Punktekonto erhöhen, da hatten wir auch zu viele Einzelaktionen. Durch die Strafen kam der Gegner besser rein und das war sehr gefährlich, denn bei zwei Toren Unterschied hätte das Spiel auch schnell kippen können. Im letzten Drittel haben wir uns wieder konzentriert, Tempo gezeigt und unsere Chancen genutzt. Das war am Ende ein absolut verdienter Sieg!“, freute sich der Ex-Profi über den gelungenen Auftakt, fügt aber auch hinzu: „Wir müssen trotzem noch an unserer Konstanz arbeiten und über 60 Minuten Leistung bringen und auch in der Überzahl müssen wir noch etwas effektiver werden, auch wenn wir heute mehrere Powerplaytreffer erzielt haben!“

Statistik

Tore: 1:0 (01:21) Thomas Pape (Löwing, Ceglarski/PP1), 2:0 (03:06) Adam Strakos (Friedrich, Cermák), 3:0 (11:38) Tomas Cermák (Vit/PP1), 3:1 (21:36) Arturs Apfelbaums (Murto, Takkula/PP1), 4:1 (28:42) Jakob Ceglarski (D. Herklotz, Löwing), 4:2 (30:20) Arturs Apfelbaums (Murto, Horst/PP1), 5:2 (40:21) Tomas Cermák (Strakios, Frierich), 6:2 (46:35) Tomas Cermák (Strakos, Vit), 7:2 (47:19) Tomas Cermák (Müller, Strakos), 8:2 (51:07) Roman Löwing (Bahr, Pape/PP1), 9:2 (53:31) Daniel Herklotz (Bahr, Pape/PP1)