Noel Timmermann verstärkt den Sturm der Icefighters

Die TAG Salzgitter Icefighters können einen weiteren Spieler im Kader begrüßen. Der 21-jährige Stürmer Noel Timmermann wechselt vom Hamburger SV an den Salzgittersee.

Der gebürtige Kasseler hat sich auf eigenen Wunsch für einen ligainternen Wechsel entschieden, um sich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen. Bereits in der Saison 2025/26 stand Timmermann für den ECW Sande auf dem Eis.

Rückennummer 73 für den Neuzugang

Die Passangelegenheiten sind inzwischen geklärt, sodass einem Einsatz nichts mehr im Wege steht. Bei den Icefighters wird Noel Timmermann künftig mit der Rückennummer 73 auflaufen.

Sein Debüt im Trikot der Salzgitter Icefighters ist bereits für Sonntagabend beim Auswärtsspiel gegen die Beach Devils Timmendorf vorgesehen.

Die Icefighters heißen Noel in Salzgitter willkommen und wünschen ihm einen guten Start sowie viel Erfolg im neuen Trikot.

Icefighters reisen zum Tabellenführer nach Timmendorf

Nach dem ersten Heimsieg der Saison steht für die TAG Salzgitter Icefighters am kommenden Sonntag die nächste Auswärtsaufgabe an. Die Reise führt nach Schleswig-Holstein zu den Beach Devils Timmendorf. Dort wollen wir an die Leistung aus dem vergangenen Heimspiel anknüpfen und versuchen, auch in der Fremde Punkte zu holen.

Beach Devils mit starkem Saisonstart

Die Gastgeber haben sich bislang in guter Form präsentiert und stehen aktuell an der Tabellenspitze der Gruppe A. Aus ihren vier bisherigen Begegnungen gingen die Beach Devils dreimal als Sieger vom Eis. Lediglich gegen den Adendorfer EC mussten sie sich geschlagen geben.

Damit wartet auf uns eine anspruchsvolle Aufgabe. Um in Timmendorf bestehen zu können, werden eine kompakte Defensivleistung, die nötige Disziplin und eine konsequente Chancenverwertung entscheidend sein.

Mit Selbstvertrauen an die Ostsee

Der erste Saisonsieg hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen und dem Tabellenführer über die gesamte Spielzeit einen möglichst engen Kampf liefern. Entscheidend wird sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten und unsere Möglichkeiten konsequent zu nutzen.

Unser Ziel ist es, eine geschlossene Mannschaftsleistung aufs Eis zu bringen und nicht ohne Punkte die Heimreise anzutreten.

Icefighters stürmen zum ersten Saisonsieg

Icefighters legen furios los

Am Samstagabend feierten die Salzgitter Icefighters einen verdienten 9:4 (5:0, 2:1, 2:3)-Erfolg gegen den ESC Dresden und fuhren damit ihren ersten Saisonsieg ein. Während die Heimmannschaft in den ersten beiden Dritteln souverän agierte, ging es im Schlussabschnitt noch einmal heiß her: Zahlreiche Strafzeiten luden die Gäste zum Toreschießen ein. Letztlich reichte der Vorsprung aber für einen verdienten Heimsieg.

Die Icefighters wirkten von Beginn an hochmotiviert und spritzig. Gleich der erste Angriff der Stahlstädter führte zur ersten Großchance durch Toms Balodis: Der Lette umkurvte die Defensive, scheiterte aber noch am Schlussmann der Sachsen. Wenig später folgte eine sehenswerte Kombination über Balodis und Valtteri Nurminen, die dessen Sturmpartner Emilis Alekna in der 1. Spielminute zur 1:0-Führung abschloss. Im weiteren Spielverlauf sollte diese Angriffsreihe noch für reichlich Wirbel und Tore sorgen.

In der dritten Minute tauchten die Dresdner das erste Mal gefährlich vor dem Salzgitteraner Gehäuse auf, doch Goalie Dennis Korff war auf dem Posten. Der nächste Angriff des Teams von Trainer Jorgen Kryger brachte bereits das 2:0: Balodis bediente erneut Alekna, der vom rechten Flügel kommend ins lange Eck traf (4. Min.). Munter ging es weiter: Während Verteidiger Connor Janus mit seinem Schuss an Torhüter Lasse Dietzschold scheiterte, netzte Samuel Magat im Nachschuss zum 3:0 ein (6. Min.). In der 8. Spielminute überwand Harijs Bersevics den Dresdner Keeper mit einem verdeckten Schuss aus der zweiten Reihe und baute die Führung auf 4:0 aus. Wenig später landete ein abgefälschter Schuss von Aaron Kraßmann am Pfosten – das Offensivfeuerwerk der Icefighters gönnte den 331 Zuschauern keine Pause.

In der 12. Spielminute traf Verteidiger Adam Cimrman im Powerplay von der blauen Linie zum 5:0. Gefährlich für die Stahlstädter wurde es im ersten Durchgang nur dann, wenn unnötige Scheibenverluste Konter der Sachsen einleiteten. So auch in der 17. Minute, als Justus Frisch im Alleingang auf Korff zulief. Doch der Torhüter blieb Sieger und hielt die Fünf-Tore-Führung fest, mit der es schließlich auch in die erste Drittelpause ging.

Alekna macht den Hattrick perfekt

Die Icefighters kamen auch nach dem Seitenwechsel gut aus der Kabine, hatten bei einem Überzahlspiel kurz nach Wiederanpfiff jedoch Pech: Erst lenkte Dietzschold einen Schuss von Alekna an das Torgestänge, kurz darauf traf Kapitän Adam Strakos ebenfalls nur den Pfosten. Auch nach diesen vergebenen Gelegenheiten blieben die Hausherren im Vorwärtsgang. Zunächst scheiterte Roni Ahonen am Dresdner Keeper, den Nachschuss versenkte Strakos dann zum 6:0 (24. Min.).

Die nächste Chance gehörte jedoch den Sachsen: Ein Schuss prallte von der Bande genau vor die Schlittschuhe eines Dresdner Spielers, der völlig frei vor Korff auftauchte. Doch der Salzgitteraner Routinier parierte den Versuch spektakulär. Im anschließenden Powerplay scheiterte Balodis nach einem feinen Pass von Vojtech Tuma an Dietzschold. Ein bitterer Puckverlust in der Angriffszone sorgte kurz vor Ablauf der Strafe für einen Konter der Sachsen: Louis Schäfer bediente Timur Sedleckij-Razin, der in Unterzahl auf 1:6 verkürzte (28. Min.).

In der 30. Spielminute wechselten die Gäste den Torhüter – für Dietzschold rückte nun Yannic Schulze zwischen die Pfosten. Nach einem Check gegen die Bande musste der Dresdner Kapitän Christian Freitag vorzeitig mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen. Kurz darauf erzielte Alekna mit seinem dritten Treffer des Abends den 7:1-Spielstand (37. Min.) – ein sehenswertes Tor nach einem Doppelpass mit Balodis.

Hitziger Schlussabschnitt trotz deutlicher Führung

Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es ins letzte Drittel. Dennoch blieben einige Fans aufgrund des vergangenen Heimspiels noch skeptisch. Die Icefighters kamen jedoch konzentriert aus der Kabine, und ein Überzahltreffer von Tuma schraubte das Ergebnis auf 8:1 in die Höhe (41. Min.). In der 45. Spielminute konterten die Dresdner: Im Zentrum stand Pascal Bartels völlig frei und hatte keine Mühe, zum 8:2 einzuschieben. Wenig später begeisterte der Finne Nurminen die Fans, als er den Puck per Bauerntrick zum 9:2 über die Linie drückte (46. Min.).

Danach nahm das Spiel spürbar an Härte und Nickligkeiten zu. Nach einem Bandencheck war die Partie auch für Topscorer Alekna vorzeitig beendet. In der Folge stand Korff wieder im Brennpunkt und vereitelte eine Dreifachchance der Gäste stark. Gegen den Anschluss zum 9:3 war der Goalie jedoch machtlos: Bei einer angezeigten Strafe während einer doppelten Unterzahl agierten die Dresdner plötzlich mit drei Feldspielern mehr auf dem Eis, was Richard Ulbrich eiskalt ausnutzte (55. Min.).

Das Spiel wurde aufgrund der vielen Strafen nun immer hektischer. Eine erneute Überzahl nutzte Schäfer keine Minute später zum 9:4 für die Sachsen. Auch die letzten Spielminuten blieben von Unterbrechungen und Reibereien geprägt. Am Spielstand änderte sich jedoch nichts mehr, sodass am Ende ein verdienter 9:4-Erfolg und drei Punkte für das Heimteam zu Buche standen. (Text: C. Schaare)

Tore Salzgitter: Alekna (3), Magat, Bersevics, Strakos, Nurminen, Tuma, Cimrman

Icefighters empfangen den ESC Dresden

Am Samstagabend steht für die TAG Salzgitter Icefighters das nächste Heimspiel in der Regionalliga Nord-Ost auf dem Programm. Um 18:30 Uhr gastiert der Eissportclub Dresden im Chinadome am Salzgittersee. Für beide Mannschaften geht es darum, wichtige Punkte im Tabellenkeller zu sammeln.

Dresden mit einem Saisonsieg

Der ESC Dresden hat seine bisherigen vier Saisonspiele absolviert und konnte dabei einen Sieg verbuchen. Gegen Tornado Niesky setzte sich das Team aus Elbflorenz mit 5:3 durch. Gegen FASS Berlin, die Chemnitz Crashers und die Schönheider Wölfe musste Dresden dagegen Niederlagen hinnehmen.

Auch die Icefighters warten noch auf den ersten Saisonsieg. Nach den bisherigen Ergebnissen steht das Team von Head Coach Jørgen Kryger unter Druck, die nächsten Schritte zu machen und sich für die eigene Leistung endlich mit Punkten zu belohnen.

Die ersten Punkte sollen her

Im direkten Duell mit Dresden bietet sich die nächste Gelegenheit dazu. Dafür wird es entscheidend sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten, Fehler zu reduzieren und über die gesamte Spielzeit geschlossen als Mannschaft zu arbeiten. Gerade in einer Partie zweier Teams aus dem Tabellenkeller können Kleinigkeiten den Unterschied machen.

Mit Blick auf die kommenden Aufgaben wäre ein Erfolg vor heimischem Publikum besonders wichtig. Die Mannschaft will die Chance nutzen und gemeinsam mit der Unterstützung der Fans den ersten Saisonsieg einfahren.

Unterstützung im Chinadome gefragt

Die Icefighters hoffen am Samstagabend auf zahlreiche Zuschauer in der Eissporthalle am Salzgittersee. Gemeinsam mit den Fans soll der nächste Schritt gemacht werden, um die ersten Punkte der Saison einzufahren.

Tickets für das Spiel gibt es hier im Ticketshop. Los geht es am Samstag um 18:30 Uhr !

Ersten Saisonsieg noch aus der Hand gegeben

Icefighters gehen in Führung

Am Sonntagabend sah es in der Eissporthalle am Salzgittersee zwei Drittel lang danach aus, als könnten die heimischen Icefighters gegen die Chemnitz Crashers ihren ersten Saisonsieg einfahren. Doch am Ende blieb bei der bitteren 6:7-Niederlage (1:0, 4:1, 1:5, 0:1) nach Verlängerung nur ein enttäuschender Punkt.

Es waren noch keine 30 Sekunden absolviert, als die Crashers Icefighters-Keeper Dennis Korff bereits zweimal prüften.

In der 4. Spielminute stürmte dann Valtteri Nurminen über den linken Flügel in Richtung Chemnitzer Tor. Während Goalie Philipp Künzel den ersten Versuch noch parieren konnte, saß der Nachschuss des Finnen zur 1:0-Führung im Kasten. Das Spiel ging munter hin und her, Chancen gab es auf beiden Seiten. In der 15. Minute umkurvte Frans Landström seine Gegenspieler, traf bei seinem Versuch aber nur das Außennetz. Emilis Alekna vergab kurz darauf die nächste Möglichkeit für die Stahlstädter. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts brannte es noch einmal vor Korffs Gehäuse, doch der Torhüter hielt die knappe 1:0-Führung für die Hausherren fest.

Icefighters bauen die Führung aus

Mit einem Powerplay starteten die Icefighters ins zweite Drittel. Aleknas Schuss konnte der Chemnitzer Schlussmann noch abwehren, beim Nachschuss von Vojtech Tuma zum 2:0 in der 22. Minute war er jedoch machtlos. Kurz darauf spielten die Crashers in doppelter Überzahl (5 gegen 3) und ließen sich diese Chance auf den Anschluss nicht nehmen: Dave König traf zum 1:2 (25. Min.). Die restliche Unterzahl überstanden die Icefighters mit großem Kampf und hatten kurz vor Ablauf der Strafe sogar die Chance auf den nächsten Treffer: Einen Konter über Samuel Magat konnte Josef Babicka allerdings nicht im Tor der Sachsen unterbringen.

Ihre nächste Überzahl nutzten die Hausherren dann besser aus: In der 30. Spielminute traf Toms Balodis durch die Schoner von Künzel zum 3:1. Die Icefighters überzeugten weiterhin in der Offensive. Alekna setzte sich am linken Flügel durch und erhöhte auf 4:1 (31. Min.). Kurz vor Drittelende gelang Adam Strakos in Überzahl sogar das 5:1 (39. Min.). Mit dieser scheinbar komfortablen Führung ging es in die letzte Pause.

Chemnitz startet eine furiose Aufholjagd

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts agierten die Stahlstädter in Überzahl, bei der Strakos jedoch nur den Pfosten traf. Kurz darauf folgte ein Konter der Crashers in einer Zwei-auf-eins-Situation: Matyas Caloun ließ sich diese Chance nicht entgehen und verkürzte auf 2:5 (44. Min.). Es folgte eine erneute Überzahlmöglichkeit für das Team vom Salzgittersee, doch den Hammer von Roni Ahonen konnte Künzel entschärfen.

Nach dieser Strafzeit übernahmen die Sachsen komplett das Ruder. In der 47. Spielminute gelang ihnen durch Daniel Hala das 3:5.

Wenig später umkurvte Icefighters-Stürmer Landström das gegnerische Tor und passte mustergültig auf den freistehenden Zachary Mahjoubi. Der Kanadier schob den Puck zum wichtigen 6:3 über die Linie (49. Min.). Doch der Treffer gab den Icefighters nicht die erhoffte Sicherheit. Nur eine Minute später wackelte die Defensive erneut: Caloun markierte mit seinem zweiten Treffer des Spiels das 4:6.

In der 55. Spielminute erkämpfte sich Balodis die Scheibe in der gegnerischen Zone, scheiterte mit seinem Abschluss aber am Chemnitzer Torhüter.

Im direkten Gegenzug prallte ein Schuss der Crashers von der Bande hinter dem Tor genau vor die Schlittschuhe von Hala. Dieser schaltete am schnellsten und traf zum 5:6 (55. Min.). Die Gäste schnürten die Icefighters nun komplett in deren Zone ein und belohnten sich prompt: Lucas Böttcher erzielte zum Entsetzen der Heimfans unter den 256 Zuschauern den 6:6-Ausgleich (56. Min.). Kurz darauf handelten sich die Icefighters eine Strafe ein, und es entwickelte sich eine reine Abwehrschlacht vor dem Gehäuse von Dennis Korff. Diese wurde schadlos überstanden, und kurz vor Ablauf der Strafzeit hatten die Niedersachsen sogar den Siegtreffer auf dem Schläger: Ahonen passte auf den flinken Balodis, doch der Lette scheiterte am Keeper der Sachsen.

Böttcher trifft 1,4 Sekunden vor Schluss

So ging es mit drei gegen drei Feldspielern in die Overtime. Bis kurz vor Ablauf der Verlängerung verlief diese ausgeglichen. Doch 1,4 Sekunden vor der Schlusssirene gelang den Chemnitzern durch Böttcher der bittere Siegtreffer zum 6:7 (65. Min.). Während die Crashers bei ihrer Aufholjagd enorme Moral bewiesen, brach die schwach besetzte Defensive der Stahlstädter im Schlussabschnitt völlig in sich zusammen. (Text: C. Schaare)

Tore für die Icefighters: Nurminen, Tuma, Balodis, Alekna, Strakos, Mahjoubi

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Falken übernehmen früh die Kontrolle

Mit einer verdienten 1:8-Niederlage (0:2/1:4/0:2) endete das Südostniedersachsen-Derby gegen die Harzer Falken in der Eissporthalle am Salzgittersee. Die Gäste aus Braunlage waren in allen Belangen überlegen, sodass die Icefighters nie ins Spiel fanden.

Den ersten Torschuss des Abends gab Toms Balodis für die Icefighters ab. Danach spielte sich das Geschehen fast ausschließlich vor dem Tor von Dennis Korff ab. In der vierten Spielminute prüfte der ehemalige Salzgitteraner Nicolas Korbel den Goalie erstmals ernsthaft. Beim 0:1 in der siebten Spielminute konnte Korff den ersten Schuss der Harzer noch parieren, beim Nachschuss von Max Droik war er jedoch machtlos. Kurz darauf folgte die nächste brenzlige Szene: Jordan Stallards Schuss schlug zwar hinter dem Tor ein, dennoch lief das Spiel zunächst weiter – ehe die Schiedsrichter wenig später auf Tor entschieden (8. Min., 0:2).

In der 11. Spielminute sahen die 604 Zuschauer im „Chinadome“ ein Lebenszeichen der Icefighters. Kapitän Daniel Seibel zog von der blauen Linie ab, konnte Leon Grothe im Tor der Falken aber nicht überwinden; auch der Nachschuss von Roni Ahonen strich am Gehäuse vorbei.

Das restliche erste Drittel stand wieder ganz im Zeichen von Dennis Korff, der sich mehrfach auszeichnen konnte. Bei einem Schuss des Ex-Salzgitteraners Ales Kosnar half zudem der Pfosten mit, sodass die Stahlstädter mit einem relativ knappen Rückstand in die Kabine gingen.

Harzer Falken bauen die Führung aus

Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts übernahmen die Falken wieder das Kommando. Martin Benes umspielte die komplette Defensive der Hausherren, scheiterte dann jedoch am stark reagierenden Korff. Gegen den nächsten Gästeversuch von Stallard zum 0:3 war der Goalie in der 22. Minute allerdings machtlos. Im kurz darauf folgenden Powerplay der Harzer brannte es erneut vor dem Salzgitteraner Tor: Nachdem Korff einige Male stark pariert hatte, schlug der Schuss von Verteidiger Markus Magnusson genau unter die Latte zum 0:4 ein (24. Min.). Wenig später erhöhte Kosnar auf 0:5 (27. Min.).

Doch geschlagen geben wollten sich die Stahlstädter noch nicht. Wie aus dem Nichts erzielte der junge Balodis mit einem Schuss aus der Drehung das 1:5 (28. Min.).

Der winzige Funken Hoffnung glimmte jedoch nicht lange. Auf eine erneute Strafzeit für die Icefighters folgte der nächste Treffer der Falken: Regan Nagy stellte mit dem 1:6 den alten Abstand wieder her (35. Min.). Im Anschluss gab es noch zwei Offensivaktionen der Hausherren zu sehen – zunächst prüfte Vojtech Tuma den Gäste-Keeper Grothe mit einem Distanzschuss, wenig später rettete der Außenpfosten nach einer sehenswerten Kombination über Valtteri Nurminen und Balodis für die Harzer.

Auch im Schlussdrittel keine Wende

Mit einem 1:6-Rückstand ging es für die Salzgitteraner in den Schlussabschnitt. Und auch diesmal kamen die Gäste „on fire“ aus der Kabine: Noch keine Minute war im letzten Drittel gespielt, da traf Benes zum 1:7 (die zuvor angezeigte Strafe wurde damit aufgehoben).

In der 43. Spielminute hatte Frans Landström eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer, scheiterte aber am Harzer Torhüter. Selbst eine 5-gegen-3-Überzahl brachte keinen Erfolg: Josef Babicka scheiterte nach feinem Pass von Adam Strakos an Grothe, kurz darauf verfehlte auch der Tscheche selbst das Gehäuse.

Den Endstand zum 1:8 besorgte erneut Benes im Powerplay. Ein rabenschwarzer Abend für das Team und die Anhänger der Grün-Weißen. (Text: C. Schaare)

Tor Salzgitter: Balodis

Derbytime & Doppel-Heimspielwochenende

Zweimal Heimrecht, zweimal starke Gegner! Am kommenden Wochenende stehen für uns die nächsten beiden Aufgaben in der Regionalliga Nord-Ost an. Nach dem schwierigen Saisonstart wollen wir endlich die ersten Punkte einfahren. Dafür wartet allerdings ein anspruchsvolles Programm auf uns.

🔥 Freitag – Derby gegen die Harzer Falken

Am Freitagabend empfangen wir die Harzer Falken zum Derby am Salzgittersee. Die Gäste gehören zu den Favoriten der Liga und haben mit einem deutlichen 11:1 gegen die Weserstars direkt zum Saisonstart ein Ausrufezeichen gesetzt.

Auch unsere Bilanz aus der vergangenen Saison spricht zunächst für die Falken. Im Harz verloren wir mit 2:8, zu Hause folgten eine knappe 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen und ein 3:8. Trotzdem wissen wir, dass gegen die Falken etwas möglich ist. Dafür müssen wir von Beginn an dagegenhalten und über die gesamte Spielzeit konzentriert arbeiten.

Sonntag – Chemnitz Crashers zu Gast

Am Sonntag geht es um 18:30 Uhr gegen die Chemnitz Crashers weiter. Die Gäste haben bereits drei Ligaspiele absolviert. Gegen FASS Berlin gab es einen 1:0-Erfolg, Dresden wurde mit 5:3 bezwungen. Lediglich bei den Crocodiles Hamburg mussten sich die Crashers mit 1:4 geschlagen geben.

Das letzte Duell mit Chemnitz fand in der vergangenen Saison in einem Vorbereitungsspiel statt, das wir mit 4:5 nach Verlängerung verloren. Die letzten Pflichtspiele liegen deutlich länger zurück. In der Meisterrunde 2018/19 mussten wir uns zu Hause mit 0:4 und auswärts mit 2:8 geschlagen geben.

Jetzt sind die ersten Punkte gefragt!

Zwei Niederlagen zum Auftakt sind nicht der Start, den wir uns vorgestellt haben. Umso wichtiger ist es, am Wochenende die nächsten Schritte zu machen und uns für unseren Einsatz auch mit Punkten zu belohnen. Gegen die favorisierten Falken wartet eine schwere Aufgabe, am Sonntag wollen wir gegen Chemnitz ebenfalls alles daransetzen, Zählbares in Salzgitter zu behalten.

Dafür brauchen wir euch! Kommt in den Chinadome, unterstützt unser Team und sorgt für Stimmung auf den Rängen. Wir sehen uns am Freitag und Sonntag!

🎟️ Tickets gibt es hier im Ticketshop: https://www.salzgitter-icefighters.de/ticketshop/

 

Icefighters drehen das Spiel, HSV schlägt zurück

Die TAG Salzgitter Icefighters müssen auch nach dem zweiten Saisonspiel weiter auf die ersten Punkte warten. Beim Hamburger SV unterlag das Team von Coach Jørgen Kryger am Sonntagabend mit 3:5. Dabei zeigten die Stahlstädter nach einem Zwei-Tore-Rückstand Moral, drehten die Partie zwischenzeitlich und standen am Ende dennoch mit leeren Händen da.

Huster mit gutem Regionalliga-Debüt

Kurz vor Spielbeginn gab es für die Icefighters eine Änderung auf der Torhüterposition. Korff fiel kurzfristig aus, sodass Luca-Leon Huster zu seinem ersten Einsatz in der Regionalliga kam. Huster musste bereits in der zweiten Minute beim ersten Schuss des HSV hinter sich greifen, ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen. Mit einer starken Leistung und einem sehenswerten Save im ersten Drittel verhinderte er einen höheren Rückstand.

Wie schon am Vortag gegen die Schönheider Wölfe setzte Coach Kryger auf dieselbe Feldspielerbesetzung. Die Icefighters fanden gut in die Partie, hatten viel Scheibenbesitz und erspielten sich mehrere Möglichkeiten. Die nötige Konsequenz vor dem Tor fehlte allerdings. Der HSV nutzte seine Chancen besser und nahm eine 1:0-Führung mit in die erste Pause.

Doppelschlag bringt die Wende

Auch im zweiten Drittel erwischten die Gastgeber den besseren Start. In der 23. Minute erhöhte Hamburg auf 2:0. Die Icefighters ließen sich davon jedoch nicht abschütteln und kamen zurück. Krassmann verkürzte in der 26. Minute mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:1.

Jetzt waren die Stahlstädter endgültig im Spiel. Balodis traf in der 31. Minute zum Ausgleich, ehe Nurminen die Partie in der 37. Minute komplett drehte und die Icefighters mit 3:2 in Führung brachte.

Doch der HSV hatte die passende Antwort parat. Noch in derselben Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich zum 3:3. Mit diesem Spielstand ging es in den Schlussabschnitt.

Hamburg entscheidet die Partie im Schlussdrittel

Im letzten Drittel blieb die Begegnung offen. Beide Teams suchten den Weg nach vorne, doch in der 53. Minute schlug der HSV erneut zu. Schlode traf mit einem Direktschuss von der blauen Linie zum 4:3 und brachte die Gastgeber wieder auf die Siegerstraße.

Die Icefighters versuchten anschließend noch einmal alles. Um den Ausgleich zu erzwingen, nahm Kryger kurz vor Schluss Huster zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Die Maßnahme brachte diesmal nicht den gewünschten Erfolg. Stattdessen nutzte Hamburg die Situation und traf in der 60. Minute ins leere Tor zum 5:3-Endstand.

Jetzt warten zwei Heimspiele

Die Enttäuschung über die Niederlage ist groß, denn nach der Aufholjagd und der zwischenzeitlichen Führung war in Hamburg durchaus mehr drin. Gleichzeitig gilt es, aus den ersten beiden Saisonspielen die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Blick nach vorne zu richten.

Am kommenden Wochenende stehen für die Icefighters zwei Heimspiele am Salzgittersee auf dem Programm. Mit den Harzer Falken und den Chemnitz Crashers warten gleich die nächsten anspruchsvollen Aufgaben. Vor heimischem Publikum wollen die Stahlstädter den nächsten Schritt machen und endlich die ersten Punkte der Saison einfahren.

Icefighters verlieren Saisonauftakt

Früher Rückstand im ersten Drittel

Am Samstagabend verloren die Salzgitter Icefighters ihr erstes Saisonspiel in der neuen Regionalliga Nord-Ost gegen die Schönheider Wölfe deutlich mit 2:8 (0:3, 2:2, 0:3). Zu viele Strafzeiten und eine mangelnde Chancenverwertung sorgten gegen die konsequent agierenden Gäste für eine verdiente Niederlage.

Bereits nach 15 Sekunden verbuchten die Wölfe ihre erste Großchance. Doch danach fanden auch die Icefighters ins Match, sodass sich ein temporeiches Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten entwickelte. Unter anderem hatte Adam Strakos das frühe 1:0 auf dem Schläger.

In der sechsten Spielminute musste der erste Salzgitteraner auf die Strafbank. Während das Heimteam die Unterzahl zunächst gut verteidigte, ließen sich die Gäste aus Sachsen die Gelegenheit letztlich nicht entgehen: Valentino Weißgerber traf in der achten Spielminute zum 0:1.

Wenig später führte ein unnötiger Scheibenverlust in der neutralen Zone zu einem Konter der Schönheider, doch Jan Meixner scheiterte an Icefighters-Torhüter Dennis Korff. Die Stahlstädter drängten im Anschluss immer wieder vor das gegnerische Tor, brachten den Puck jedoch nicht im Netz unter. Deutlich torgefährlicher präsentierten sich die Sachsen aus dem Erzgebirge: Tomas Rubes erzielte folgerichtig das 0:2 (11. Min.). Auf der Gegenseite hatte Strakos die nächste Gelegenheit, scheiterte aber freistehend an Wölfe-Keeper Kevin Kopp.

In der 18. Spielminute führte ein individueller Fehler fast zum nächsten Gegentreffer, doch Dennis Korff war erneut zur Stelle. Kurz darauf handelten sich die Icefighters eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis ein. Auch in diesem Powerplay zeigten sich die Wölfe eiskalt und bauten die Führung durch Rubes auf 0:3 aus (18. Min.). Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

Schönheide baut die Führung aus

Da kurz vor dem Pausenpfiff eine erneute Strafe gegen die Grün-Weißen ausgesprochen wurde, begannen die Schönheider das zweite Spieldrittel mit einem Mann mehr auf dem Eis. Kurz vor Ablauf der Strafzeit nutzten die Wölfe die Überzahl und zogen durch Florian Heinz auf 0:4 davon (22. Min.). In der 25. Spielminute scheiterte Strakos erneut an Kopp. Wenig später zeigte sich die Defensive der Icefighters anfällig: Kenneth Hirsch stand sträflich frei vor dem Tor und hatte keine Mühe, zum 0:5 einzuschieben (28. Min.).

In der 30. Spielminute entwischte Valtteri Nurminen seinem Gegenspieler, doch auch der Finne blieb im Solo nur zweiter Sieger gegen Torhüter Kopp. Die Icefighters bemühten sich jedoch weiter, und nur eine Minute später landete der Puck endlich im gegnerischen Gehäuse. Den Schuss von Verteidiger Adam Cimrman konnte Kopp zwar noch parieren, beim Nachschuss von Roni Ahonen war er jedoch machtlos – der Finne erzielte den 1:5-Anschluss (31. Min.). Nur 30 Sekunden später setzte sich Josef Babicka stark am linken Flügel durch und traf sehenswert in den Winkel zum 2:5.

Nun keimte noch einmal Hoffnung beim Team von Trainer Jorgen Kryger auf. Nurminen hatte bei einem Konter in Unterzahl sogar den nächsten Treffer auf dem Schläger, zog jedoch am Tor vorbei. Zu allem Überfluss kassierten die Icefighters mit der Schlusssirene des zweiten Drittels die nächste Strafzeit.

Wölfe nutzen Überzahl konsequent

So mussten die Stahlstädter auch den letzten Spielabschnitt in Unterzahl beginnen. Es sollte jedoch noch dicker kommen, als eine weitere Strafe gegen die Heimmannschaft folgte. Die abgezockten Wölfe ließen sich diese Fünf-gegen-Drei-Überzahl nicht entgehen: Tomas Rubes markierte mit seinem dritten Treffer des Abends das 2:6 (42. Min.).

Kurze Zeit später durften sich die Icefighters im Powerplay beweisen, ließen die Möglichkeit jedoch ungenutzt. Stattdessen konterten die Gäste in Unterzahl, doch Rubes scheiterte im Alleingang an Korff.

In der 50. Spielminute tankte sich Emilis Alekna stark durch die gesamte Schönheider Defensive, sein Abschluss blieb aber unbelohnt. Während die Salzgitteraner ihre Chancen vergaben, blieben die Wölfe vor dem Tor hocheffizient: Yannek Seidel erzielte in der 53. Spielminute das 2:7. Die Icefighters kämpften zwar unentwegt weiter, doch die unnötigen Strafzeiten machten sämtliche Offensivbemühungen zunichte. Auch das 2:8 durch Ricco Warkus fiel in Überzahl für die Gäste (57. Min.).

Handfeste Auseinandersetzung kurz vor Schluss

Kurz vor dem Ende sahen die 251 Zuschauer noch eine handfeste Auseinandersetzung zwischen Samuel Magat und Luca Schwartmeier, die folgerichtig beide auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Den Schlusspunkt der Partie setzte Korff, der einen weiteren Alleingang von David Novotny parierte, sodass es beim 2:8-Endstand blieb. (Bericht: C. Schaare)

Tore Salzgitter: Ahonen, Babicka