Für die Icefighters zählen nur Punkte, keine Rechnereien. Foto: Jens Bartels

Salzgitter. Am Wochenende findet die Meisterrunde der Regionalliga Nord ihren Abschluss. Dabei treten die TAG Salzgitter Icefighters am Samstag (19.30 Uhr) bei den Harsefeld Tigers an, am Sonntag um 18 Uhr läuft der Hamburger SV in der Eissporthalle am Salzgittersee auf. Je nach Ausgang der anderen Partien müssen die Stahlstädter mindestens einen bis drei Punkte holen.

Rechenspielchen

Das ist die Situation: Hinter den drittplatzierten Icefighters rangieren der HSV mit einem Punkt und die Weserstars mit drei Punkten Rückstand. Schlusslicht Harsefeld spielt mit bislang null Zählern nur noch um die Ehre. Damit sind mehrere Konstellationen möglich. Sollte Salzgitter in Harsefeld gewinnen, wären die Playoffs sicher – es seid denn Bremen holt die Tordifferenz von minus sieben Treffern in den beiden Spielen gegen Sande noch auf. Bei einer Niederlage gegen die Tigers und einem Sieg beider Verfolger, müssen am Sonntag zwei Punkte her. Sollten Bremen und Hamburg ihre ersten Spiele des Wochenendes verlieren, so würde gegen den HSV ein Zähler reichen.

„Ich rechne nicht – wir wollen drei Punkte!“

Doch auf Rechenspielchen lässt sich Icefighters-Coach Radek Vit nicht ein. „Ich rechne gar nicht! Unser Ziel für Samstag ist erstmal drei Punkte zu holen und wenn wir das geschafft haben , möchten wir natürlich auch am Sonntag punkten. Wir haben es selbst in der Hand und wollen es auch selbst bestimmen. Es geht darum, an die gute Leistung vom letzten Sonntag anzuknüpfen, vor allem was die Defensivleistung betrifft. Wir wollen weiterhin immer einen Schritt besser werden und und wir können uns auch kein schlechtes Spiel mehr erlauben“, so der Coach. „Darüber hinaus möchten wir natürlich auch für die Fans etwas bieten“, sagt Vit weiter, der auch aus solch einem Grund auch in Harsefeld einen starken Gegner vor sich sieht: „Die haben in der Meisterrunde noch keine Punkte geholt. Die können frei aufspielen und wollen im letzten Heimspielen ihren Fans sicherlich auch noch was zeigen.“

Entspannung im Lazarett

Personell sind die Icefighters wieder besser aufgestellt. Für das Meisterrunden-Finale fehlen weiterhin die Langzeitausfälle Delf Sinnecker, Michael Kopke und Justin Spenke, drüber hinaus kann lediglich Domenik Wilke nicht teilnehmen.

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