Wenn es am Samstag zum Anbully kommt, steht den Icefighters ein gestärkter Gegner gegenüber. Foto: Jens Bartels

Harsefeld/Salzitter. Am kommenden Samstag um 19.30 Uhr treten die TAG Salzgitter Icefighters bei den TuS Harsefeld Tigers an. Beim Hinspiel am Salzgittersee holte der Aufsteiger sein bislang knappstes Ergebnis und unterlag nur mit einem 3:4 in der Stahlstadt. Gegen das Team mit Zuwachs aus Adendorf erwartet Icefighters-Coach Radek Vit diesmal einen besseren Auftritt seines Teams.

Tigers noch immer Schlusslicht

Zwar bilden die Tigers – noch immer ohne Punkte – weiterhin das Schlusslicht in der Tabelle, doch auch das Ergebnis in Bremen eine Woche nach dem Spiel in Salzgitter fiel nicht mehr so deutlich aus als noch die Wochen zuvor, wo es auch mal eine 2:17-Klatsche gegen den HSV gab. Grund genug für das Vit-Team auch dieses Mal dem Verbandsliga-Aufsteiger mit dem gehörigen Respekt gegenüber zu stehen, denn auch die sechs Neuzuänge aus Adendorf dürften sich mittlerweile in Harsefeld eingespielt haben.

„Erwarte Harsefeld etwas gefährlicher“

„Ich erwarte von Harsefeld, dass die sicherlich noch etwas gefährlicher geworden sind, denn die Adendorfer dürften sich mittlerweile besser integriert haben“, warnt Vit im  Vorfeld der Partie. Dennoch sitzt der Fokus ganz klar auf der eigenen Leistung: „Die Art und Weise wie wir uns präsentieren ist es, was zählt. Wir müssen Fehler vermeiden, in Sachen Chancenverwertung wieder durchschlagkräftiger sein und auch die defensiven Aufgaben besser erledigen. Wie hoch dann am Ende das Ergebnis sein wird, ist erstmal egal! Wenn wir unsere Leistung bringen, werden wir das auch gewinnen können.“

Personeller Engpass

Dabei ist die Personalsituation weiterhin übersichtlich. „Wir hatten gute Trainings diese Woche, allerdings ist es schwierig in kompletten Blöcken zu spielen, da wir nicht nur  krankheitsbedingte Ausfälle haben, sondern uns auch Spieler fehlen, die in der Vorweihnachtszeit oft länger arbeiten müssen“, gibt der Coach zu bedenken und bleibt dabei gewohnt positiv vorausschauend: „Wir müssen die Feiertage überstehen und uns dann im Januar konzentriert auf die Meisterrunde vorbereiten.“

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