Nach der knappen Niederlage im Hinspiel, hatte Harsefeld diesmal die Nase vorn. Foto: Jens Bartels (Archiv)

Harsefeld/Salzgitter. Das Rückspiel bei den TuS Harsefeld Tigers endete am Samstag für die TAG Salzgitter Icefighters mit einer Niederlage. Die Hausherren hingegen sammelten nach dem 3:2 (3:1, 0:1, 0:0) die ersten Punkte in der Regionalliga Nord.

Icefighters lassen sich Führung nehmen

Den besseren Start erwischten allerdings die Gäste. Nach knapp fünf Minuten netzte Ruven Bannach nach Zuspiel von Domenik Wilke und Zdenek Fridrich zur 0:1-Führung ein, aus der die Icefighters allerdings nicht viel machen konnten. Nur drei Minuten später (7.) glich der Gastgeber in eigener Unterzahl aus und drehte nicht lange danach mit dem 2:1 (13.) das Spiel. Zu allem Unglück für die Stahlstädter landete das Spielgerät nur sechs Sekunden vor der ersten Pause erneut im Netz der Salzgitteraner (20.). „Wir sind früh in Führung aber haben uns durch individuelle Fehler das Spiel aus der Hand nehmen lassen! Unglücklich war der Ausgleich den wir in eigener Überzahl bekommen haben“, sagt Icefighters-Kapitän Justin Spenke nach der Partie.

„So können wir keine Spiele gewinnen“

So konnte Harsefeld mit einer ungewohnt komfortablen Führung in den zweiten Abschnitt starten. Dort kämpften die Grün-Weißen verbissen um den Anschluss und konnten in der 34. Minute – erneut durch Bannach – die Scheibe immerhin noch einmal im Tigers-Netz unterbringen. Der Schlussabschnitt verlief ohne Tore. Salzgitter brannte weiter auf den Ausgleich, doch Andreas Bierzahn im Kasten der Tigers hatte einen guten Tag erwischt. „Im letzten Drittel haben wir extrem viel Druck gemacht und hatten auch richtig gute Chancen, sind aber jedesmal am gegnerischen Torwart gescheitert“, betont der Kapitän, der weiter berichtet, dass es insgesamt wieder einmal auch an der mangelhaften Chancenverwertung lag: „Wir hatten sehr viele Torchancen aber unsere Ausbeute war mehr als schlecht. So können wir keine Spiele gewinnen!“

Statistik

Tore: 0:1 (4:41) Ruven Bannach (Wilke, Fridrich), 1:1 (7:07) Marc Meinhardt (Wolfram/SH1), 2:1 (12:30) Max Petersen (Kulabukhov, Bente/PP2), 3:1 (19:56) Vadim Kulabukhov (Böttger, Henry), 3:2 (33:41) Ruven Bannach (Binias)

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