Am Freitagabend mussten wir uns vor 1.507 Zuschauern im Braunlager Wurmbergstadion den Harzer Falken mit 8:2 geschlagen geben.

Schwierige Vorzeichen und winterliche Bedingungen

Bereits die Anreise in den Harz gestaltete sich aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen als echte Herausforderung. Dennoch kamen wir pünktlich in Braunlage an, wo uns eine tolle Derby-Kulisse erwartete. Personell mussten wir im Vergleich zu den letzten Partien umstellen, was die Aufgabe gegen die derzeit wohl offensivstärkste Mannschaft der Liga zusätzlich erschwerte. Die Falken hatten zuletzt mit einem deutlichen 10:0 gegen Adendorf ihre Ambitionen eindrucksvoll untermauert.

Falken dominieren das Mitteldrittel

Im ersten Spielabschnitt konnten wir die Partie noch offenhalten. Zwar gingen die Hausherren in der 12. Minute in Führung, doch defensiv standen wir kompakt und was dennoch durchkam, wurde sichere Beute von Dennis Korff. Mit dem knappen 1:0-Rückstand ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel sollte jedoch die Vorentscheidung bringen. Die Harzer Falken erhöhten den Druck merklich und zeigten ihre offensive Durchschlagskraft, angeführt von Spielern wie Topscorer Ville Sivonen, den wir nie ganz ausschalten konnten. So zogen die Gastgeber auf 6:1 davon – unseren zwischenzeitlichen Treffer zum 3:1 erzielte Daniel Seibel in der 32. Minute.

Dennis Korff verhindert Schlimmeres

Im Schlussabschnitt fanden wir dann gar nicht mehr richtig ins Spiel, während die Falken zwei weitere Treffer erzielten. In der 53. Minute war es jedoch David Brozek, der den Treffer zum 8:2-Endstand markierte. Dass das Ergebnis am Ende nicht zweistellig ausfiel, verdankten wir einer hervorragenden Leistung von Dennis Korff, der unser Team mit starken Paraden vor weiteren Gegentreffern bewahrte.

Fazit und Ausblick

Am Ende steht eine verdiente Niederlage gegen einen Gegner, der an diesem Abend in allen Belangen überlegen war. Wir haken diese Partie nun schnell ab und richten den Fokus auf das kommende Wochenende. Am Sonntag, den 11.01.2026, empfangen wir den Hamburger SV. Um 18:30 Uhr fällt der Puck in der Eissporthalle am Salzgittersee.

Endstand: 8:2 (1:0 / 5:1 / 2:1)
Torschützen: Seibel & Brozek