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Perfektes Doppelwochenende für die TAG Salzgitter Icefighters.

20.11.2017 18:46:07

Eine überzeugende Leistung boten die Icefighters in beiden Spielen. (Foto: AB Blickfang)

Mit der bisher stärksten und konstantesten Leistung sicherten sich die TAG Salzgitter Icefighters am Wochenende zwei Siege in Folge. Auswärts konnte in der Regionalliga-Partie der EC Nordhorn mit 6:3 (0:1, 4:1, 2:1) und vor eigenem Publikum im Nord/Ost-Pokal der Adendorfer EC mit 4:1 (0:0, 2:1, 2:0) besiegt werden.

Mit einem kleinen Kader fuhren die Stahlstädter am Samstag an die holländische Grenze zum Landesligaaufsteiger aus Nordhorn. Nachdem ersten Drittel lag man mit 0:1 (17.) im Rückstand und wer vermutete, dass der mittlere Abschnitt erneut einen weiteren Knick in der Linie der Stahlstädter hinterlassen könnte sah sich getäuscht.

In der 24. Spielminute traf der Slowake Tomas Lesko zum Ausgleich und Stürmer Leon Geffers erzielte wenig später den 2:1-Führungstreffer (27.). Auch wenn die Hausherren erneut den Ausgleich bejubeln konnten (29.) geriet das Team von Trainer Radek Vit nicht mehr ins Hintertreffen und erarbeitete sich weiter zahlreiche Chancen. In Überzahl markierte Yannick Mewe (33.) die erneute Führung und Neuzugang Lukas Pfaffinger (40.) traf kurz vor Ende des zweiten Spieldrittels zum 4:2

Die letzten 20 Minuten zeigten die Icefighters eine überzeugende Abwehrleistung und konnten das Ergebnis weiter erhöhen. Kyrill Borisov traf zum 5:2 in der 47. Spielminute. Der erneute Anschlusstreffer des ECH zwei Minuten später (49.) brachte die Icefighters nicht aus dem Spielrhythmus und erst der Treffer von Justin Spenke ins verwaiste Tor der Nordhorner (60.) stellte den 6:3 Endstand her.

Keine 24 Stunden später konnten die Icefighters gegen den Adendorfer EC einen überraschenden aber keinesfalls unverdienten Heimsieg feiern. 
Vor einer enttäuschenden Kulisse von nur etwa 160 Zuschauern boten die Stahlstädter eine
gute Partie. Der erste Spielabschnitt war aber eher vom Abtasten beider Teams geprägt.

Adendorf hatte zwar im zweiten Spielabschnitt etwas mehr Spielanteile, vermochte daraus jedoch kein Kapital zu schlagen. Mit einem schnellen Konter konnte Icefighter-Spieler Leon Geffers in der 29. Spielminute den ersten Treffer des Abends erzielen. Kurz drauf traf Justin Spenke (33.) im Powerplay. Den Anschlusstreffer per Penalty-Schuss (34.), nach dem Maik Gatzka den Puck verbotenerweise im Torraum mit der Hand verdeckte, erzielte AEC Kapitän Vadim Kulabuchov.
Mit einer 2:1 Führung ging es dann in die zweite Spielpause.

Die letzten 20 Minuten zeigten dann eine Phase in der die Heidschnucken ihr gewohnt druckvolles Spiel aufziehen wollten, jedoch ein ums andere Mal in der Abwehr der Stahlstädter steckenblieben.
Niklas Weikamp im Tor der Icefighters hatte eine guten Tag erwischt und brachte mit seinen Paraden den Gegner mehrfach zur Verzweiflung. Die Vorentscheidung in einem harten aber dennoch insgesamt fairen Duell fiel in der in der 49. Minute als Tomas Lesko aus spitzen Winkel zum 3:1 traf. 
Neuzugang Daniel Doroshko erzielte in der 53. Spielminute freistehend den letzten Treffer an diesem Abend.

„Das war ein sehr gutes Spiel. Die Mannschaft hat über das gesamte Wochenende zwar nicht das schönste Eishockey gezeigt, aber sie ist als Team aufgetreten und hat den Sieg klar verdient. Wir haben heute über 60 Minuten unser Spiel durchgezogen, wir waren konzentriert und diszipliniert und haben uns endlich belohnt“, kommentierte der hochzufriedene Icefighters Trainer Radek Vit nach dem zweiten Sieg des Wochenendes gegenüber Regionalsport.de.

Spielinfo:

Regionalliga-Nord 
EC Nordhorn – TAG Salzgitter Icefighters

Salzgitter spielte mit: Weikamp, Lhotska – Freidrich, Aust, Spenke, Ponatovskis, Gatzka, Geffers, Meve, Bippus, Borisov, Kopke, Lesko, Häufler, Pfaffinger

Strafen:
Nordhorn 10
Salzgitter 8

Eishockey Nord/Ost-Pokal
TAG Salzgitter Icefighters – Adendorfer EC

Salzgitter spielte mit: Weikamp, Lhotska – Freidrich, Aust, Spenke, Ponatovskis, Gatzka, Geffers, Meve, Bippus, Borisov, Kopke, Lesko, Häufler, Pfaffinger

Strafen:
Salzgitter 8
Adendorf 8+10

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